Jürgen Jäkel bedankt sich bei dem großen Engagement der Feuerwehr und der Gemeindemitarbeiter.
Rund 40 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal im Rathaus Großenseebach beim Informationsabend des Hospizvereins Erlangen e. V.
Jürgen Jäkel (r.), Wolfgang Meier (2.v.r.) und Herbert Müller (l.) gratulieren Karola Hofmann am 14.01.2026 zu ihrem Jubiläum.
Der viele Schnee stellte uns alle vor eine echte Herausforderung. Kaum jemand erinnerte sich noch daran, wann wir zuletzt in so kurzer Zeit so große Schneemengen erlebt hatten. Auch unsere Feuerwehr und unser Bauhof stemmten in dieser Zeit eine enorme Aufgabe.
Unsere Feuerwehrkameradinnen und Kameraden rückten zu mehreren Alarmierungen und Einsätzen aus und leisteten – wie so oft – hervorragende Arbeit für die Allgemeinheit.
Unsere beiden gemeindlichen Fahrzeuge (ein Traktor mit Schneeschild und ein Kleintraktor mit Schneeschild für Gehwege) waren im Dauereinsatz und räumten viele Kilometer unserer Gemeindewege frei. Trotz aller Anstrengungen blieb klar: Nebenstraßen ließen sich teilweise nur schwer befahren. Dass das zu Unverständnis führte, konnte ich gut nachvollziehen.
Um handlungsfähig zu bleiben, setzten wir klare Prioritäten: Kita und Schule mit Mehrzweckhalle standen an erster Stelle, ebenso Bereiche mit bruchgefährdeten Bäumen. Gleichzeitig kümmerten wir uns um wichtige Aufgaben wie die Kontrolle der Schneelast auf Dächern oder die Vorbereitung des Friedhofs für eine Beerdigung. Alles geschah parallel und unter hohem Druck.
Wir schöpften alle verfügbaren Mittel und (Über-)Stunden vollständig aus. Unsere beiden Gemeindemitarbeiter (der dritte befand sich auf Kur) arbeiteten unter extrem schwierigen Bedingungen, oft ohne Pause. Sie waren teilweise ab 05:30 Uhr unterwegs. Dafür war ich ihnen sehr dankbar. Sie zeigten Geduld, Einsatz und Durchhaltevermögen bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und körperlichen Belastbarkeit – und gaben alles, was möglich war.
Ich war sehr dankbar, und wir konnten uns glücklich schätzen, solche Feuerwehrkameradinnen und Kameraden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeinde zu haben, die sich weit über ihr normales Maß für ihren Ort engagierten.
Oft brauchte es nicht viel: Ein kurzer Gruß, ein Daumen hoch oder ein Lächeln für unsere Bauhofmitarbeiter wirkte – und zeigte ihnen, dass wir ihre Arbeit wahrnahmen.
Sollten wir noch einmal in eine solche Extremwettersituation mit so viel Schnee geraten, werde ich wieder um Verständnis und gegenseitige Unterstützung bitten, wo immer das möglich ist. Ich bin sicher, dass auch dann wieder einige Gemeindemitglieder ganz pragmatisch mit anpacken und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen werden.
Nochmal herzlichen Dank an alle!
Was passiert eigentlich, wenn man selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann?
Großes Interesse zeigte sich am Mittwochabend, 21.01.2026, beim Informationsabend des Hospiz Vereins Erlangen e. V. im Rathaus Großenseebach. Rund 40 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal bis auf den letzten Platz und informierten sich von 18.00 Uhr bis etwa 19.45 Uhr über wichtige Fragen der persönlichen Vorsorge.
Als Referentin begrüßte die Gemeinde Irene Faltermeier, Koordinatorin des Hospizvereins Erlangen e. V. und ausgebildete Palliative-Care-Fachkraft. In ihrem Vortrag erläuterte sie verständlich und praxisnah die wesentlichen Inhalte und Unterschiede von Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.
Frau Faltermeier zeigte auf, welche Bedeutung diese Dokumente haben, wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen, und worauf bei der Erstellung besonders zu achten ist. Dabei ging sie ausführlich auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum ein und nahm sich auch Zeit für individuelle Nachfragen.
Der gelungene Abend machte deutlich: Vorsorge ist kein leichtes Thema – aber ein sehr wichtiges.
Links zum Download der Musterformulare finden Sie im Artikel auf der Webseite der Gemeinde Großenseebach. unter www.grossenseebach.de/aktuelles.
Am 1. Januar 2001 trat Frau Hofmann als Reinigungskraft in die Dienste der Gemeinde Großenseebach ein.
Die Gemeinde Großenseebach dankt Karola Hofmann herzlich für ihre 25-jährige Treue und ihr verlässliches Engagement. Am 14. Januar 2026 überreichten der Erste Bürgermeister Jürgen Jäkel und der Leiter des Personalamtes Wolfgang Meier persönlich die Ehrenurkunde zum Jubiläum und gratulierten zu diesem besonderen Meilenstein. Dass Frau Hofmann dem Gemeindedienst so lange treu geblieben ist, zeigt, wie wohl sie sich hier fühlt, freuten sich alle Gratulanten.
Jürgen Jäkel betonte mit einem Augenzwinkern: "Wir hoffen sehr, dass Frau Hofmann der Gemeinde noch lange erhalten bleibt – vielleicht sogar für die nächsten 25 Jahre".