Titel Logo
Rohrbach
Ausgabe 6/2026
Aktuelles aus der Gemeinde Rohrbach
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Aktuelles aus der Gemeinde Rohrbach - Gesundheitszentrum "Schönwiese": Nächster Schritt im Verfahren

Beim ehemaligen Spina-Gelände entsteht das neue Gesundheitszentrum von Christoph Ernstorfer.

 

Die Planungen für das neue Gesundheitszentrum von Christoph Ernstorfer schreiten weiter voran und die zweite Auslegung steht an. Der Bebauungsplan lag vom 4. Juni bis 9. Juli 2025 öffentlich aus. In dieser Zeit konnten Bürgerinnen und Bürger sowie öffentliche Stellen die Unterlagen einsehen und Stellungnahmen abgeben. Die eingegangenen Anregungen wurden umfassend geprüft und abgewogen.

Ein Einwand der Regierung von Oberbayern zur Störung der Frischluftschneise konnte durch ein Gutachten entkräftet werden. Forderungen nach mehr Grünflächen wurden hingegen berücksichtigt: Die Planung wurde entsprechend angepasst, die Begrünung insgesamt ausgeweitet und Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas ergriffen. Im Zuge dessen muss die Zahl der Stellplätze auf 30 reduziert werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Dachflächen des Hauptgebäudes weitgehend mit Photovoltaikanlagen zu belegen und damit die Nutzung erneuerbarer Energien zu ermöglichen.

Was ist geplant?

Das neue Gebäude soll auf dem Grundstück „Schönwiese“ zwischen Bahnhofstraße und dem ehemaligen Spina-Gelände entstehen. Geplant ist ein moderner Holzbau mit Physiotherapie, Rehasport, Naturheilkundepraxis und einem größeren, öffentlich zugänglichen Fitnessstudio. Die Straße am Gelände wird für die Erschließung auf 5,5 Meter verbreitert – finanziert durch den Bauherrn.

Christoph Ernstorfer betreibt bereits seit 2009 am Mautanger 1 erfolgreich eine Physiotherapiepraxis mit Fitnessstudio und Kursräumen. „Die Kapazitäten unserer derzeitigen Räumlichkeiten sind erschöpft. Der Neubau ermöglicht uns eine Erweiterung unseres Angebots und neue Arbeitsplätze“, fasst der Physiotherapeut zusammen.

Der Gemeinderat hat dem Projekt in seiner neuen Fassung in der Sitzung am 15. April erneut zugestimmt. Bürgermeister Christian Keck begrüßt das Vorhaben als wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze vor Ort. Auch im Team und bei den Patienten ist die Vorfreude groß. „Wir freuen uns auf die neuen Möglichkeiten sowie den zusätzlichen Platz. Auch unsere Patienten erkundigen sich bereits. Ich bin sehr erleichtert, dass es jetzt vorangeht“, so Christoph Ernstorfer.