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Berger Nachrichten, Bergrheinfeld
Ausgabe 17/2026
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Feuerwehr

Auf der „Bühne“ (von links) Kreisbrandmeisterin Nadine Bechmann, Bürgermeister Ulrich Werner und Kommandant Daniel Hornung.

Gründung der Kinderfeuerwehr in Bergrheinfeld: Gruppenbild mit Kindern, Betreuern und (von rechts) Kreisbrandmeisterin Nadine Bechmann, Kreisbrandmeister Rainer Wischer, Kommandant Daniel Hornung, Kreisbrandinspektor Andreas Schraut und Bürgermeister Ulrich Werner.

Aktuell unterhalten 34 Feuerwehren im Landkreis – teils bereits seit mehreren Jahren Kindergruppen (Alter 6 bis 12 Jahre). In Bergrheinfeld wurde jetzt die 35. Kinderfeuerwehr gegründet.

Aktuell seien 33 Kinder in zwei Gruppen aufgenommen worden, erklärte Kommandant Daniel Hornung, der sich über das große Echo sichtlich freute. „Übungen" fänden alle vier Wochen statt und ein Betreuerteam stehe bereit. Versichert seien die Kinder über die Kommunale Unfallversicherung. Leiter der Kinderfeuerwehr ist Michael Eusemann.

Bürgermeister Ulrich Werner lobte den Mut, eine Kinderfeuerwehr zu gründen. Dies sei ein Meilenstein in Bergrheinfeld und er hoffe, dass einige der Kinder später den Weg in die aktive Feuerwehr finden. Auch in 20 und 30 Jahren brauchen wir noch Helfer und Retter, denn alles könne man nicht mit Maschinen ersetzen. Jetzt stehe aber der Spaß im Vordergrund. Einstimmig hatte der Gemeinderat die Gründung einer Kinderfeuerwehr in Bergrheinfeld befürwortet.

Warum eine Kinderfeuerwehr gründen? Eine Kinderfeuerwehr kann man als eine langfristig angelegte Investition in die Mitgliedergewinnung verstehen, die sich nach ein paar Jahren auszahlen wird. Außerdem öffnen die Kinder den Zugang zu ihren Familien und es kann hierdurch das eine oder andere Mitglied für den Feuerwehrverein oder für die aktive Wehr begeistert werden. So ergibt sich eine Win-Win-Situation für alle.

Über die Gründung der 35. Kinderfeuerwehr im Landkreis freute sich Kreisbrandmeisterin Nadine Bechmann. Sie ist im Landkreis für die Kinderfeuerwehren zuständig. Bechmann dankte den Eltern, dass sie ihre Kinder zur Feuerwehr gelassen haben. Hier lernten sie fürs Leben.

Bei den Treffen stehe spielerisches Heranführen an das Thema Feuerwehr und das Erlernen allgemeiner Verhaltensregeln für Notfall, Brandschutzerziehung, Erste Hilfe, soziale Kompetenzen sowie Spiel und Spaß im Vordergrund, erklärte die Kreisbrandmeisterin. Damit sollten die Kinder an die Jugendfeuerwehr herangeführt werden.

Die Hauptpersonen, die Kinder, freuten sich, denn sie hatten bereits ihre erste Gruppenstunde hinter sich und nach dem kurzen offiziellen Teil wartete die Hüpfburg des Kreisjugendrings auf sie.