Nach der Segnung des neuen Mehrzweckfahrzeuges der Bergrheinfelder Feuerwehr freuen sich (von links) Kreisbrandrat Alexander Bönig, Ehrenkommandant Matthias Endres, Kreisbrandinspektor Andreas Schraut, Kommandant Daniel Hornung, Ehrenkreisbrandinspektor Peter Hauke, Bürgermeister Ulrich Werner sowie von der Planungsgruppe Florian Pernpeintner, Tobias Mehrgans, Kreisbrandmeister Ralf Weippert und Andreas Kraus über das gelungene Projekt.
Bereits am 26. Februar war das neue Mehrzweckfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bergrheinfeld in der Gemeinde angekommen. Mit einer Segnung wurde es jetzt offiziell in Dienst gestellt.
Mit einem Gottesdienst für die Feuerwehr, gestaltet von Pfarrer Benjamin Schimmer und Diakon und Notfallseelsorger Thomas Weiß, begann der festliche Abend. Weiß übernahm die Segnung und wünschte unfallfreies Zurückkommen nach Einsätzen sowie gelungene Hilfe bei Notfällen.
Bürgermeister Ulrich Werner freute sich über das neue Fahrzeug, das auch ein Symbol für die Einsatzbereitschaft der Bergrheinfelder Feuerwehr ist. Der Gemeinderat habe aufgrund des Feuerwehrbedarfsplans einstimmig für die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs gestimmt. Die Planungsgruppe der Feuerwehr sei dieses Projekt sehr engagiert angegangen.
Weiter betonte Werner, ein neues Fahrzeug sei für die Wehr sehr motivierend. Denn nur mit ehrenamtlichem Engagement funktioniere es, seinen Mitmenschen zu helfen. Er wünschte allzeit unfallfreie Einsätze und er freue sich über das gelungene Projekt.
„Es war ein langer Weg mit einem feierlichen Abschluss“, betonte Kommandant Daniel Hornung. Das neue Fahrzeug sei das Ergebnis einer langen Planung. Es könne für die Einsatzleitung genutzt werden, verfüge über sechs Sitzplätze und habe eine Beladung zur Verkehrsabsicherung. Hornung dankte seinem Projektteam, das bereits vor vier Jahren mit den Planungen begonnen hatte. „Die Technik ist wichtig, entscheidend sind die Menschen“, schloss er.
Das neue Mehrzweckfahrzeug ersetzt den im Jahr 2000 in Dienst gestellten Vorgänger. Die Gemeinde Bergrheinfeld investierte hier rund 130.000 Euro. Vom Freistaat Bayern kommt ein Zuschuss von 20.000 Euro.
Kreisbrandrat Alexander Bönig dankte für den festlichen Gottesdienst und überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion. Es sei die Gemeinde, die das Fahrzeug bekomme, betonte er. Es diene der Sicherheit ihrer Bürger. Anschließend fand ein kleiner Empfang im Feuerwehrhaus statt.