Am Montag, den 8. Juni 1693, auf den Tag genau vor 333 Jahren, erhielt die Maria-Schmerz-Kirche in Bergrheinfeld von Weihbischof Stefan Weinberger ihre feierliche Weihe. Dies war am Montagabend Anlass für einen Festgottesdienst mit dem emeritierten Weihbischof Ulrich Boom.
Nach der feierlichen Abholung der zehn Zelebranten am Pfarrhaus von zahlreichen Ministranten und den katholischen Fahnenabordnungen eröffnete Pfarrer Benjamin Schimmer herzlich den Gottesdienst und übergab die Feier in die Hände von em. Weihbischof Ulrich Boom. Dieser legte in seinen Worten ein besonderes Augenmerk auf die „Heimat“ – die Heimat, in die wir geboren wurden und die Heimat bei Gott, in die wir gehen werden.
333 Jahre steht unsere Maria-Schmerz-Kirche mitten in Bergrheinfeld als Ort des Gebets, des Trostes und der Begegnung mit Gott. Viele Generationen haben hier ihren Glauben gefeiert, Sorgen vor Gott getragen und Kraft für ihr Leben gefunden. Voller Dankbarkeit für diesen besonderen Weihetag beteten wir im Vertrauen auf Gottes Liebe.
Umrahmt wurde die Messe mit festlichen Klängen des katholischen Kirchenchores und Udo Baake an der Orgel.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud das Gemeindeteam und die Kirchenverwaltung zum großen Stehempfang in der Kirchgasse ein. Bei einem leckeren Imbiss und gekühlten Getränken kamen die vielen Kirchenbesucher und Zelebranten ins Gespräch.
Wir hoffen, dass unsere Pfarrkirche noch weitere Jahrhunderte den Menschen von Bergrheinfeld ein lebendiger Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und der Nächstenliebe bleibt.
(Fotos: Rita Mencher)