Das Band im Schleifweg durchschneiden (von links) Bauleiterin Tanja Kiesel-Bühner, zweite Bürgermeisterin Friederike Weippert, Peter Leimeister, Bürgermeister Ulrich Werner und dritter Bürgermeister Michael Eusemann.
Zahlreiche Anwohner und Gäste waren zur Einweihung des Schleifwegs gekommen.
Das kalte Buffet, spendiert vom Gastwirt der Berger Stuben Juli Pergjoni, erfreute sich reger Nachfrage.
„Heute ist ein ganz besonderer Tag für unsere Gemeinde“, begann Bürgermeister Ulrich Werner. „Mit der offiziellen Einweihung des sanierten und neu gebauten Schleifwegs schließen wir ein bedeutendes Infrastrukturprojekt erfolgreich ab.“ Diese Baumaßnahme stehe nicht nur für Asphalt, Pflaster und moderne Technik. Sie sei ein Zeichen dafür, dass wir in die Zukunft unserer Gemeinde investieren.
Werner blickte zurück: Vor 21 Jahren habe die Gemeinde die Umgehungsstraße für Bergrheinfeld eingeweiht. Diese Straße sei ein Segen für unseren Ort und bis heute die größte Straßenbau-Einzelinvestition in unserer Gemeinde.
Die Umsetzung des Vorhabens „Kanal und Straßenneubau Schleifweg“ sei mit 2,6 Millionen Euro eine große Investition gewesen. Zu erwarten sei ein Zuschuss vom Land Bayern in Höhe von 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Erste Überlegungen zur Sanierung der Straße aus den 50er Jahren habe es bereits 2020 nach der Befahrung des Abwasserkanals gegeben.
Diese Investition werde sich langfristig und nachhaltig auszahlen, betonte Werner. Sie verbessere die Verkehrssicherheit für alle Generationen, steigere die Lebensqualität und schaffe eine leistungsfähige Infrastruktur für die kommenden Generationen. Die Eigentümer der betroffenen Grundstücke müssten keine Ausbaubeiträge zahlen und der Wert ihrer Immobilien im Schleifweg sei durch die Sanierung gestiegen.
Ein solches Bauprojekt bringe jedoch zwangsläufig Einschränkungen mit sich. Stichworte lauten u.a.: Anfahrbarkeit der Grundstücke, die Leerung der Mülltonnen, keine öffentlichen Parkplätze, Staub, Lärm und Erschütterungen bei den Bauarbeiten. Viel Geduld sei nötig gewesen und mancher Ärger stellte sich leider während der Bauzeit von Oktober 2024 bis Juni 2026 ein.
„Deshalb gilt mein besonderer Dank euch liebe Anwohnerinnen und Anwohnern“, erklärte der Bürgermeister. „Sie haben während der Bauzeit viel Geduld, Verständnis und Rücksicht bewiesen.“ Dies sei nicht selbstverständlich und verdiene unsere besondere Anerkennung. Der Ansprechpartner der Baufirma Zehe habe meistens Lösungen für wichtige Anliegen gefunden. Werner dankte den beteiligten Firmen für das erfolgreiche Gelingen dieser Baumaßnahme. In Planung sei nun die Sanierung des zweiten Abschnitts der Straße.
Peter Leimeister, vom tiefbautechnischen Büro Köhl, stellte technische Informationen zum Schleifweg vor. Anschließend segneten Pfarrer Bernhard Vocke und Diakon Thomas Weis die neue Straße. Nach dem Durchschneiden des Bandes wartete das kalte Buffet, spendiert vom Anwohner und Gastwirt der Berger Stuben Juli Pergjoni auf die Besucher. (HOF)