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Berger Nachrichten, Bergrheinfeld
Ausgabe 32/2026
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Aktuelles

Dieses Jahr tanzen als Plüapaare zusammen: Nils Rudloff, Emely Neuhauser; Lorenz Kolb, Teresa Eusemann; Niklas Wahler, Jasmin Stumpf; Tim Rudloff, Larissa Heim; Valentin Eusemann, Sophie Triebel; Jon Dotzel, Lela Dotzel; Valentin Wahler, Eileen Grumbach; Valentin Kolb, Lina-Marie Hirschmann; Marius Karg, Cosima Göb; Elias Eusemann, Lea Weidinger; Lennox Berger, Lilia Eisend; Lorenz Kuhn, Eva Stöcker; Kilian Giller, Clara Rudloff. Mit auf dem Bild sind (von links) die Vorstandsmitglieder des veranstaltenden BuKi Yvonne Rehl und Michael Eusemann, die Betreuer der Plüapaare Tini und Günter Kolb sowie Bürgermeister Ulrich Werner (rechts). Zum Betreuerteam gehören auch Juliane und Matthias Göbel.

Vom 21. bis 24. August findet die diesjährige Bergrheinfelder Kirchweih mit einem attraktiven Programm auf dem Festplatz an der Holderhecke statt. Veranstalter ist der Verein für Brauchtumspflege und Kirchweihtraditionen Bergrheinfeld (BuKi). Auf dem Festplatz erwartet die Besucher ein moderner Vergnügungspark mit Kinderkarussell, Schießbude und Autoscooter.

Alle zwei Jahre startet die Kirchweih am Freitag mit einem großen Blasmusik-Event: dem „Frangn Wuddsdogg“. In diesem Jahr wurden vier Kapellen für einen Abend verpflichtet, und das bei freiem Eintritt.

Folgende Gruppen spielen: „Brennend Böhmisch“, verspricht aus Leidenschaft böhmische Klänge. Im Jahre 2014 hatten sich 17 junge MusikerInnen aus dem Landkreis Schweinfurt zusammengeschlossen, um ihrem großen Hobby, der böhmisch-mährischen Blasmusik nachzugehen. Die zweite Band: Oktava. Im Alter zwischen 14 und 25 Jahren stehen hier junge und engagierte Künstler auf der Bühne. Sie bieten traditionelle böhmisch-mährische Blasmusik aber auch moderne Titel.

„Meeblech“ ist keine unbekannte Gruppe, sie begeisterte bereits beim „Frangn Wuddsdogg 2024“. Die Jungs stehen für stimmungsvolle böhmische Blasmusik. Blasmusik von modern bis verrückt verspricht die Gruppe, die „Brassers“. Von Polka bis Pop, von Marsch bis Megahit, ist ihre musikalische Spannweite. „Brassers“ sind zwölf professionelle Musiker und Musikerinnen, die sich im Landesjugendblasorchester Rheinland-Pfalz zusammengefunden haben.

Am Samstag ist ab 14:30 Uhr Festbetrieb. Gleichzeitig startet der Festumzug vom Sportgelände in der Jahnstraße zum Festplatz. Dieser wird hoch zu Ross von der Kirchweihreiterin angeführt. Anschließend lassen die Plüaburschen ihre Muskeln spielen, um mit großem „Hau Ruck“ am Festplatz die „Plüabama“ in die Verankerung zu hebeln. Nach deren Aufstellen zeigen die Plüapaare sowie die „Plüa-Kids“ und die Plüa-Teens“ noch einige Rundtänze zu den Klängen der „Bergrheinfelder Musikanten“.

Um 17 Uhr ein weiterer Höhepunkt: Die BR-Kirchweihchallenge. Das ist ein launiger Wettkampf zwischen mehreren Gemeinden, bei dem bekannte Kirchweih-Traditionen neu gedacht und in eine Spielform gegossen werden. Alle Besucher können vor der BR-Aktionsbühne mithelfen, mitspielen und anfeuern. Am Ende freut sich der Gewinnerort auf ein weiteres Party-Event-Highlight mit kostenlosen Konzerten der Bayern 3 Band und der Volxmusik-Mashup-Band „Marsmännla“.

Ab 20 Uhr spielt dann der „Aalbachtaler Express“ im Zelt.

Der Kirchweihsonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, dem folgt ein Frühschoppen, den das Nordbayerische Seniorenblasorchester mit traditioneller und konzertanter Blasmusik begleitet. Ab 12 Uhr können sich alle großen und kleinen Gäste an einem großen Mittagstisch stärken. Um 14 Uhr sorgen dann die Musikanten von „Drüm Rüm“ für den guten Ton. Ab 18 Uhr spielen die „Bergrheinfelder Musikanten“ im Festzelt auf.

Das Finale am Kirchweihmontag eröffnen die Plüapaare um 14 Uhr mit dem Festumzug ab Zehnthof, begleitet von den Rheinfelder Musikanten. An drei Stationen im Ort werden fränkische Rundtänze präsentiert. Ab 14.00 Uhr startet auch der Festbetrieb im Zelt, wo ab 17 Uhr die traditionellen Knöchli mit Kraut fertig sind und die „Rheinfelder Musikanten spielen“. Beste Stimmung ist zum Kirchweihausklang am Abend garantiert, wenn ab es 19:00 Uhr Livemusik mit den „Stammheimern“ gibt. (HOF)