Beratung und Beschlussfassung über den Antrag eines Anwohners auf Errichtung eines Parkverbotes entlang der Hauptstraße im Ortsteil Immeldorf bei den Hausnummern 17 – 19
Der Bauausschuss hat dem Antrag eines Anwohners auf ein Parkverbot in der Hauptstraße in Immeldorf ab der Kirche in Richtung Malmersdorf mit 2 Gegenstimmen stattgegeben.
Der Anwohner erläutert, dass die Autos immer auf dem Gehweg parken und die Fußgänger dadurch gezwungen werden, auf die Straße auszuweichen.
Die Flurbereinigung hatte damals in Immeldorf Mehrzweckstreifen angelegt. Aus Sicht der Verwaltung wäre eine Zick-Zack-Markierung entlang der Hauptstraße Hausnummern 17-19 auf einer Länge von ca. 35m möglich. Es kann dann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Autos auf der anderen Straßenseite parken.
Im Gremium wird die Angelegenheit intensiv diskutiert. Als Gegenargument wird angebracht, dass die Kirchenbesucher dann auch keine Parkmöglichkeiten mehr hätten. Die Autos müssten irgendwo abgestellt werden und würden dann in anderen Straßen parken. Als Vorteil wird gesehen, dass die Ausfahrt aus dem Mühlweg erleichtert wird. Die Engstelle durch die parkenden Autos würde entfallen, so dass der Bus oder landwirtschaftliche Fahrzeuge keine Probleme mehr hätten.
Beratung und Beschlussfassung über den Antrag einer Anwohnerin auf Errichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs Am Pflanzgarten / Rosenweg / Nelkenweg / Tulpenweg
Die Verkehrssachbearbeiterin Frau Heiden trägt das Anliegen vor. Es liegt der Antrag einer Anwohnerin vor. Sie schildert die Verkehrssituation im Rosenweg. Sie ist besorgt über die Sicherheit der Kinder, da die Anwohner regelmäßig mit rücksichtslosem und rasantem Lieferverkehr durch Zustelldienste konfrontiert werden.
Einem verkehrsberuhigten Bereich steht laut Herrn Thomas (Polizeiinspektion Heilsbronn) nichts im Wege. Jedoch sollte den Anwohnern bewusst sein, dass dann das Parken nur noch in gekennzeichneten Flächen erlaubt ist und auch die Anwohner angehalten sind, sich an die Schrittgeschwindigkeit zu halten.
Um aus dem Bereich eine Spielstraße zu machen, wären noch die Standorte der Schilder festzulegen und Parkflächen auf Fahrbahn bzw. auf Randstreifen einzuzeichnen.
Im Gremium wird die Angelegenheit intensiv diskutiert. Es ist bekannt, dass hier nicht nur Anwohner durchfahren, sondern z. B. viele Besucher der Physiopraxis. Auch die parkenden Autos würden zu einem großen Teil von den Angestellten der Praxis stammen.
Insgesamt werden die Nachteile für die Anwohner – vor allem der Wegfall der Parkmöglichkeiten -als negativ angesehen.
Es könne auf den kurzen Strecken in den Wendehämmern nicht sehr schnell gefahren werden. Die Lieferdienste würden sich soundso nicht an Geschwindigkeitsvorgaben halten. Im Zuge der geplanten kommunalen Verkehrsüberwachung würden die dann voraussichtlich widerrechtlich parkenden Fahrzeuge Knöllchen erhalten.
Es wird der Vorschlag gemacht, dass die vorhandene Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Steinbruchweg und den anderen betroffenen Straßen durch Straßenmarkierungen verdeutlicht wird. Dieser Vorschlag wird positiv gesehen.
Der Antrag wird mit einer Gegenstimme abgelehnt.
Beratung und Beschlussfassung über den Antrag der Firma Wellhöfer zur Verkehrssituation am Roggenberg
Die Firma Wellhöfer hat die Verkehrssituation am Roggenberg geschildert. Durch parkende Autos in Kurvenbereichen oder auf der Fahrbahn ist es der Firma Wellhöfer kaum mehr möglich, die öffentliche Linie ordnungsgemäß zu bedienen.
Der Markt Lichtenau hat angedacht, im Bereich der Kurven in der Albrecht-Dürer-Straße und dem Peter-Vischer-Weg Zick-Zack-Markierungen aufzubringen.
Die PI Heilsbronn bestätigt, dass in Kurvenbereichen und zur Verlängerung von bereits nach StVO bestehenden Halte- und Parkverboten an Einmündungen eine Zick-Zack-Markierung auf die Fahrbahn aufgebracht werden kann. Diese Möglichkeit soll eine bessere Verkehrsführung hervorrufen. Die Verwaltung schlägt vor, die Markierungen anzubringen.
Der Bauausschuss schließt sich dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig an.
Behandlung von Bauanträgen
Einstimmig zugestimmt wurde den Anträgen auf Baugenehmigung