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Markt Lichtenau in Bayern
Ausgabe 2/2026
Bericht aus dem Gemeinderat
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Bericht aus dem Gemeinderat

Vorstellung der Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmenetz für den Markt Lichtenau

Herr Dorsch von der Firma Biogasvertrieb Nord AN GmbH & Co. KG berichtete dem Marktgemeinderat vom Ergebnis der Machbarkeitsstudie.

Dabei ging er auf den zeitlichen Ablauf des Projekts, das Problem der Einspeisung von Strom in das Stromnetz, den errechneten Wärmebedarf des geplanten Streckennetzes sowie die geschätzte Anschlussquote ein.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Solarthermie in Kombination mit einer Wärmepumpe die geeignetste Wärmequelle wäre. Eine Hackschnitzelanlage wäre auf Dauer hingegen unzulässig. Für die Errichtung der Nahwärmeversorgung einschließlich eines Leitungsnetzes veranschlagte er Kosten in Höhe von ca. 30 Mio. Euro. Davon könnten seiner Ansicht nach 24 Mio. Euro gefördert werden.

Der Marktgemeinderat nahm von den Ausführungen des Herrn Dorsch Kenntnis.

Antrag auf Bundesförderung zur Sanierung des Freibades

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der 1. Bürgermeister Herrn Matschi von der Firma Effinity aus Lichtenau. Herr Matschi stellte dem Gremium die Projektskizze vor, die im Rahmen der Interessenbekundung beim Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eingereicht wurde.

Ziel des Projektes ist der langfristige Erhalt des Freibades als zentrale öffentliche Freizeitinfrastruktur. Durch die Sanierungsmaßnahmen sollen Energieeffizienz und Betriebssicherheit verbessert werden. Der Ressourcenverbrauch soll reduziert und die laufenden Betriebs- und Unterhaltungskosten nachhaltig gesenkt werden. Gleichzeitig sollen Sicherheit, Funktionalität und Aufenthaltsqualität für alle Nutzergruppen erhöht werden.

Diese Ziele sollen durch eine funktionale Trennung des Hauptbeckens in Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, durch eine Erneuerung der gesamten Heiz- und Bädertechnik, der vollständigen Barrierefreiheit und durch den Einsatz eines energieeffizienten Wärmepumpensystem in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und Energiespeicher erreicht werden.

Herr Matschi geht von Gesamtkosten in Höhe von 8.790.734,84€/brutto aus. Je nach Einschätzung der finanziellen Situation des Marktes, kann von einer Förderung in Höhe von 45% oder 75% der förderfähigen Kosten ausgegangen werden.

Der Marktgemeinderat billigte die vorgestellten Projektskizzen und stimmte der Einreichung der Unterlagen beim Interessenbekundungsverfahren für das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ ohne Gegenstimmen zu.

Vorlage der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2023

Der Kämmerer trug dem Gremium das Ergebnis der Jahresrechnung 2023 vor. Danach schloss das Haushaltsjahr 2023 mit folgendem Ergebnis ab:

Gesamtrechnungssoll-Einnahmen:  —  24.012.902,58€

Ist Einnahmen  —  23.786.136,84€

Kasseneinnahmereste:  —  226.765,75€

Gesamtrechnungssoll-Ausgaben:  —  24.002.019,07€

Ist-Ausgaben:  —  24.007.911,31€

Kassenausgabenreste:  —  -5.892,24€

In seinem Vortrag ging der Kämmerer noch auf die wichtigsten Ansatzabweichungen ein. Der Marktgemeinderat nahm von seinen Ausführungen Kenntnis.

Vorlage der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2024

Der Kämmerer trug dem Gremium das Ergebnis der Jahresrechnung 2024 vor. Danach schloss das Haushaltsjahr 2024 mit folgendem Ergebnis ab:

Gesamtrechnungssoll-Einnahmen:  — 25.972.278,28€

Ist Einnahmen  — 25.869.969,44€

Kasseneinnahmereste:  —  102.308.84€

Gesamtrechnungssoll-Ausgaben:  —  24.506.772.93€

Ist-Ausgaben:  —  24.496.138.14€

Kassenausgabenreste:  —  10.634,79€

In seinem Vortrag ging der Kämmerer noch auf die wichtigsten Ansatzabweichungen ein.

Der Marktgemeinderat nahm von seinen Ausführungen Kenntnis.

Bekanntgaben

Unter diesem Tagesordnungspunkt gab 1. Bürgermeister Markus Nehmer bekannt, dass die Gemeindeverbindungsstraße von Immeldorf nach Malmersdorf aufgrund der Bauarbeiten an der Autobahnbrücke an verschiedenen Tagen gesperrt wird. Außerdem wurde bekanntgegeben, dass zwei Windkraftanlagen in Oberrammersdorf durch das Landratsamt Ansbach genehmigt wurden. Der Bauamtsleiter berichtete, dass voraussichtlich in der Februarsitzung die Einbeziehungssatzung Gotzendorf durch den Planer vorgestellt wird. Außerdem wurde über den Sachstand des Breitbandausbaus nach der aktuellen Gigabitrichtlinie berichtet.

Zum Abschluss der Sitzung berichtete der 1. Bürgermeister noch von der Anschaffung eines neuen Verkehrssicherungsanhängers für die Freiwillige Feuerwehr Lichtenau.