Zu Beginn der Sitzung stellte sich Herr Sauernheimer als neuer Mitarbeiter in der Bauverwaltung dem Gremium vor.
Breitbandausbau nach der Gigabitrichtlinie 2.0
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der 1. Bürgermeister Herrn Langer von der Breitbandberatung Bayern. Herr Langer informierte den Gemeinderat über den Verfahrensstand im Förderverfahren. Die fünf beteiligten Kommunen (Bruckberg, Flachslanden, Lichtenau, Neuendettelsau und Windsbach) stehen vor der Durchführung des Auswahlverfahrens.
Für Lichtenau sollen 202 Anschlüsse mit Glasfaser versorgt werden. Davon 33 Anschlüsse im Hauptort, 130 Anschlüsse in Immeldorf und 35 Anschlüsse in Unterrottmannsdorf. Die restlichen Anschlüsse sind in Unterrottmannsdorf, Schlauersbach und Büschelbach verteilt.
Für die Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke wird das Projekt zu 50% von Bund gefördert. Dies entspricht einen Betrag in Höhe von 3.465.000€.
Nach der Vorstellung beschloss der Marktgemeinderat den Beginn des Auswahlverfahrens in den von Herrn Langer vorgetragenen Bedingungen.
Bauleitplanungen in Neuendettelsau
Ohne Gegenstimmen stimmte der Marktgemeinderat einem geplanten Gewerbegebiet in der Haager Straße und einem Baugebiet westlich des Adlerwegs, beide in Neuendettelsau, zu.
Anpassung des Schulverbundes Ansbach-Ost
Zu diesem Tagesordnungspunkt informierte der 1. Bürgermeister über die Anpassungswünsche der Regierung von Mittelfranken. Im Schulverbund ist der Markt Lichtenau durch den Schulverband mit Wolframs-Eschenbach für die Mittelschulen beteiligt. Ohne Gegenstimmen wurde der Änderung zugestimmt.
Jahresabschluss 2024 der Gemeindewerke Lichtenau
Nach einem Bericht des Kämmerers schließt der Jahresabschluss des Jahres 2024 mit einem Unternehmensergebnis in Höhe von Minus 88.614,34€ ab. Im E-Werk wurden 26.884,32€ erwirtschaftet, während das Ergebnis für das Wasserwerk Minus 115.498,66€ beträgt.
Der Marktgemeinderat stellte das Ergebnis auf der Aktiv- und Passivseite mit 3.533.458,58€ und dem Jahresergebnis in Höhe von Minus 88.614,34€ fest. Dabei soll der Überschuss aus der Stromversorgung für die Wasserversorgung verwendet werden.
Information zur Anfrage nach der Rentabilität des Stromvertriebs
Aufgrund einer Anfrage erläuterte die Verwaltung die Situation im Stromvertrieb.
Dabei stellte sie fest, dass sich die Zahl der Stromvertriebsanbieter, die in den letzten ca. zehn Jahren im damals noch eigenen Stromnetz der Gemeindewerke Stromkunden betreut haben, verdoppelt hat. Das heißt, dass die Lichtenauer Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren immer mehr ihren Strom nicht mehr von den Gemeindewerken bezogen haben, sondern mit anderen Anbietern Verträge zur Stromlieferung abgeschlossen haben. Der eigene Stromvertrieb wird folglich immer weniger genutzt, sodass ein Ende des Stromvertriebes durch die Gemeindewerke Markt Lichtenau zum Jahreswechsel 2027/2028 der folgerichtige Schluss hierauf ist.
Der Marktgemeinderat nahm den Bericht zur Kenntnis.
Feststellungen und Entlastung zu den Jahresrechnungen des Marktes Lichtenau für die Haushaltsjahre 2023 und 2024
Nach den Berichten der örtlichen Rechnungsprüfung stellte der Marktgemeinderat die Jahresrechnungen fest und entlastete die Verwaltung.
Bekanntgaben
Unter diesem Tagesordnungspunkt wurde die Anschaffung eines Kubota Kleintraktors zu einem Preis in Höhe von 57.969€ bekanntgeben. Die Entscheidung hierüber fiel in der letzten nichtöffentlichen Sitzung.
Außerdem gab der 1. Bürgermeister die Stellungnahme des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken zu der geplanten Bebauung am Eichelberg bekannt. Die Stellungnahme ist in allen Punkten positiv.
Die Verwaltung informierte darüber, dass aufgrund einer Anfrage darauf geschlossen werden kann, dass eine Systemgastronomie im Gewerbegebiet A6 geplant ist. Außerdem wurde bekanntgegeben, dass sich eine Entscheidung beim Interessenbekundungsverfahren für die Förderung einer Sanierung des Freibads verzögert.
Nach weiteren Bekanntgaben bedankte sich der Wahlleiter bei allen ehrenamtlichen Kräften und der Verwaltung für das große Engagement bei den Kommunalwahlen 2026.