Starker Rostbefall
Der Rezatsteg in Lichtenau wurde im April 2026 umfassend saniert und am 30.04.2026 wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Maßnahme war notwendig geworden, da die Auflagerjoche durch fortschreitenden Rostbefall ihre Tragfähigkeit verloren hatten. Zudem entsprach die bisherige Geländerhöhe von 1,20 m nicht den Vorgaben für den Radverkehr, und sowohl Geländer als auch Belag waren durch Witterungseinflüsse stark beschädigt.
Bereits 2024 begann die Gemeindeverwaltung mit den Sanierungsplanungen, um eine längere Brückensperrung zu vermeiden. Der Marktgemeinderat stellte 2025 die erforderlichen Mittel bereit und beschloss die Sanierung am 12.06.2025. Im Haushalt 2026 wurden hierfür 145.000 € eingeplant.
Da die Sanierung keine Veränderung des Abflussquerschnitts der Fränkischen Rezat mit sich brachte, erhob das Wasserwirtschaftsamt Ansbach keine Einwände. Durch die Erhöhung des Geländers auf 1,30 m sowie den neuen feuerverzinkten Gitterrostbelag mussten die statischen Berechnungen angepasst und vom Prüfstatiker freigegeben werden. Die Ausführung konnte daher im Zeitraum vom 20.04.2026 bis 30.04.2026 erfolgen.
Der Rezatsteg ist eine wichtige Übertrittsmöglichkeit für die Feuerwehr Lichtenau. Um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen, wurde die Bauzeit bewusst so kurz wie möglich gehalten. Während der Sperrung musste der Rutzendorfer Weg durch ein Halteverbot geregelt werden, um den Begegnungsverkehr zwischen ausrückenden Einsatzfahrzeugen und anrückenden Einsatzkräften zu gewährleisten.
Da sich die Brücke im Überschwemmungsgebiet befindet, wurde ein regenarmer Zeitraum gewählt, um Hochwasserrisiken während der Arbeiten zu minimieren.
Fuß- und Radweg
Gesamtlänge: 19,465 m
Lichte Breite: 2,0 m
Geländerhöhe: 1,30 m
Die Sanierung wurde ausgeführt durch:
B+Z Kunststofftechnik Metallbau GmbH, Immeldorf
Ulli-Bau
Unterstützt wurden die Arbeiten durch den Bauhof Lichtenau und die Gemeindewerke Lichtenau.
Die Brücke wurde am 30.04.2026 nach Abschluss der Arbeiten durch den früheren 1. Bürgermeister Markus Nehmer mit dem Durchschneiden eines roten Bandes feierlich freigegeben – pünktlich zur Nutzung durch die Bevölkerung am 1. Mai.