Referent Sören Kube zeigte unter dem Titel „Next Level Gemeinschaftsverpflegung“ Chancen, Visionen und neue Wege auf.
In interaktiven Erlebnisinseln konnten die Teilnehmenden zudem neue Konzepte direkt ausprobieren, schmecken und erleben.
Helmstadt – Für unsere Familien wünschen wir uns eine gute Verpflegung. Das gilt besonders für das Essen in Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen. Unter dem Motto „Gemeinsam isst man besser!“ brachte die Fachtagung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg (AELF) jetzt rund 100 Fachleute aus dem Bereich Gemeinschaftsverpflegung aus ganz Unterfranken zusammen, um fortzubilden und beständig zu verbessern.
In der Hans-Böhm-Halle in Helmstadt wurde deshalb nicht nur diskutiert, sondern vor allem gestaltet: Die Teilnehmer stellten sich ihr individuelles Programm aus Impulsen, Workshops und Expertentalks zusammen und nutzten die Gelegenheit, voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Nach einer Begrüßungsrede durch Elisabeth Hagmann, Referatsleiterin für Gemeinschaftsverpflegung am Landwirtschaftsministerium in München und einem digitalen Grußwort durch Ministerin Michaele Kaniber, begann der Impuls-Vortrag von Sören Kube. Der gelernte Koch und Gastronomie-Berater zeigte unter dem Titel „Next Level Gemeinschaftsverpflegung“ Chancen, Visionen und neue Wege auf. Besonders gefragt war auch seinWorkshop zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Verpflegungsalltag, der frische Ideen und direkt umsetzbare Ansätze lieferte.
Die Bandbreite der Themen spiegelte die Vielfalt der Branche wider: Von praxisnaher Ernährungsbildung mit Kindern über regionale „Superfoods“ bis hin zu krisenfestem Verpflegungsmanagement und mehr Mitbestimmung am Mittagstisch. In interaktiven Erlebnisinseln konnten die Teilnehmenden zudem neue Konzepte direkt ausprobieren, schmecken und erleben.
Ein besonderes Highlight bildete im Anschluss die optionale Betriebsbesichtigung beim Bio-Betrieb Remlinger Rüben, bei der die Teilnehmenden Einblicke in nachhaltige Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung erhielten.
Die Fachtagung richtete sich gezielt an alle Akteurinnen und Akteure der Gemeinschaftsverpflegung und war mit fast 100 Teilnehmern vollständig ausgebucht.