Radverkehrskonzept: Ihre Meinung ist gefragt
Im Rahmen der Einwohnerversammlung am 21. September 2026 hat die beauftragte Planungsgesellschaft den inzwischen erreichten Arbeitsstand zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes vorgestellt.
Im Frühjahr waren Sie aufgerufen, Ihre Vorschläge und Hinweise einzubringen. Zwischenzeitlich haben die Planerinnen und Planer das bestehende Radwegenetz und die Verbindungen in unserer Einheitsgemeinde vor Ort befahren, untersucht und analysiert. Auf dieser Grundlage wurden für die einzelnen Streckenabschnitte Maßnahmenvorschläge entwickelt, die aus fachlicher Sicht eine ideale Zielvorstellung darstellen.
Nun haben Sie erneut die Möglichkeit, sich in den Prozess einzubringen. Unter www.radfahren-allstedt.de können Sie sich die vorgeschlagenen Maßnahmen ansehen und Ihre Einschätzung dazu abgeben. Auch weiterführende Hinweise und Kommentare sind ausdrücklich willkommen.
Ihre Rückmeldungen werden gemeinsam mit den fachlichen Erkenntnissen in die weitere Gesamtbetrachtung einfließen. Im nächsten Arbeitsschritt werden die einzelnen Maßnahmen Kategorien zugeordnet, die deren jeweilige Priorität zum Ausdruck bringen.
Das Radverkehrskonzept soll eine fachliche Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Radverkehrs in der Einheitsgemeinde Allstedt schaffen. Es zeigt Maßnahmen auf, die nach dem heutigen Stand der Technik grundsätzlich umsetzbar sind und dazu beitragen können, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern.
Dabei ist mir ein Punkt besonders wichtig: Das Radverkehrskonzept ist kein kurzfristiges Investitionsprogramm. Die Aufnahme einer Maßnahme in das Konzept bedeutet daher nicht, dass diese unmittelbar oder in absehbarer Zeit umgesetzt werden kann.
Bei einer späteren Umsetzung müssen unter anderem die finanziellen Möglichkeiten der Stadt, die erforderlichen Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die jeweiligen örtlichen und rechtlichen Voraussetzungen berücksichtigt werden.
Das Konzept soll deshalb vor allem aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen langfristig sinnvoll und grundsätzlich möglich sind.
Umso wichtiger ist Ihre Beteiligung. Mit Ihren Hinweisen können Sie dazu beitragen, dass die richtigen Schwerpunkte gesetzt und die vorhandenen Möglichkeiten sinnvoll genutzt werden.
Glasfaserausbau startet im November
In meinem letzten Artikel hatte ich darüber informiert, dass die GlasfaserPlus in den Ortsteilen Allstedt, Mittelhausen, Einsdorf, Winkel und Wolferstedt ein modernes leitungsgebundenes Telekommunikationsnetz ohne öffentliche Förderung errichten wird.
Der Baustart ist für den 2. November 2026 vorgesehen. Zu Beginn werden zunächst die Leitungen zu den vorgesehenen Verteilerpunkten verlegt.
Das Interesse an den Informationen zum Glasfaserausbau ist groß. Dies konnte ich auch bei der regen Inanspruchnahme des Informationsstandes feststellen.
Nach Angaben des Unternehmens werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betroffenen Gebieten die Anwohnerinnen und Anwohner bei Bedarf direkt ansprechen und über den Ausbau informieren. Darüber hinaus stehen weitere Informationen über das Internetportal der GlasfaserPlus zur Verfügung.
Abschied von Donald Rein
Persönlich hat mich die Nachricht vom Tod von Donald Rein sehr betroffen gemacht. Donald Rein war als erfolgreicher Unternehmer eng mit Allstedt verbunden. Darüber hinaus hat er sich über viele Jahre als Mitglied des Stadtrates für unsere Stadt und ihre Entwicklung engagiert.
Mit seinem Tod verliert Allstedt einen Menschen, der sich in unterschiedlicher Weise für unsere Einheitsgemeinde eingebracht und Spuren hinterlassen hat.
In dieser schweren Zeit gilt mein besonderes Mitgefühl seiner Familie und seinen Angehörigen. Ich wünsche ihnen viel Kraft und Zuversicht, um diesen schmerzlichen Verlust zu bewältigen.