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Stadtanzeiger Amtsblatt der Stadt Allstedt mit den Ortsteilen
Ausgabe 4/2026
Nichtamtlicher Teil
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Aus dem Rathaus berichtet

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Terminbuchungssystem im Einwohnermeldeamt

zunächst möchte ich mit einem Hinweis in eigener Sache beginnen: Der Bürgerservice im Einwohnermeldeamt wird für Sie künftig planbarer.

Donnerstags und freitags haben Sie die Möglichkeit, über unsere Internetseite bequem einen Termin zu buchen. Dabei wählen Sie zunächst die gewünschte Leistung aus, geben anschließend Ihre Kontaktdaten ein und erhalten eine Bestätigungs-E-Mail. Diese enthält einen Anhang mit allen erforderlichen Unterlagen, die Sie zu Ihrem Termin mitbringen müssen. Sollten Sie einen Termin einmal nicht wahrnehmen können, haben Sie über einen entsprechenden Link in der E-Mail die Möglichkeit, diesen unkompliziert abzusagen.

Mit dem neuen Buchungssystem werden Besucherströme besser koordiniert und Wartezeiten deutlich reduziert.

Dienstags steht der Bürgerservice weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern ohne Termin zur Verfügung. Bitte beachten Sie jedoch, dass es hierbei aufgrund des nicht planbaren Besucheraufkommens zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Radverkehrskonzept: Ihre Mitwirkung ist gefragt

Mit der Einwohnerversammlung am 19.03.2026 ist zugleich die Bürgerbeteiligung zur Erstellung unseres Radverkehrskonzeptes gestartet. Bis zum 16.04.2026 haben Sie die Gelegenheit, Ihre Anregungen einzubringen. Ob Gefahrenstellen, Schäden an bestehenden Radwegen oder fehlende Verbindungen – Ihre Hinweise können Sie einfach über die Projektseite www.radfahren-allstedt.de einreichen. Ab dem 17.04.2026 wird dort eine Übersicht aller eingegangenen Beiträge veröffentlicht.

Ihre Hinweise können Sie auch auf postalischem Weg unserem Planungsbüro, der Planungsgesellschaft RV-K mbH, Spitzweidenweg 30, 07743 Jena oder per E-Mail h.schmidt@rv-k.de zukommen lassen.

Ihre Mitwirkung ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Radverkehrskonzeptes. Die systematische Erfassung des Bestandes und der Bedarfe unter Einbeziehung der Bürgerschaft bildet die Grundlage für eine sachgerechte Priorisierung künftiger Maßnahmen. Zudem ist eine solche Konzeption häufig Voraussetzung für die erfolgreiche Einwerbung von Fördermitteln. Erfreulicherweise wird auch die Erstellung des Konzeptes selbst gefördert.

Sanierung der Grundschule Allstedt

Im vergangenen Jahr ist es der Stadt gelungen, Fördermittel für die Sanierung der sanitären Anlagen in der Grundschule Allstedt einzuwerben. Im Zuge der weiteren Planungen wurden offene Fragen gemeinsam mit der Schulleitung und dem Elternrat geklärt und eine kindgerechte Ausgestaltung abgestimmt. Selbstverständlich wird es auch künftig getrennte Toilettenanlagen für Jungen und Mädchen geben. Darüber hinaus entsteht im Erdgeschoss eine barrierefreie (behindertengerechte) Toilette, wodurch ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Inklusion umgesetzt wird.

Nach Abschluss der für den Sommer vorgesehenen Bauarbeiten werden die Sanitäranlagen im denkmalgeschützten Schulgebäude den heutigen Anforderungen entsprechen und unseren Kindern ein deutlich verbessertes Umfeld bieten.

Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet

Regeln und Ordnung werden mitunter unterschiedlich wahrgenommen. In Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass Verstöße gegen bestehende Regelungen als störend empfunden werden. Dies betrifft unter anderem die Räum- und Streupflicht im Winter sowie die Reinigung von Straßen und Gehwegen. Auch achtlos zurückgelassener Müll beeinträchtigt das Erscheinungsbild unserer Stadt.

Ich möchte daher an dieser Stelle an die Einhaltung der Straßenreinigungssatzung erinnern.

Gleichzeitig möchte ich ausdrücklich das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger hervorheben, die in ihren Ortsteilen mit Frühjahrsputzaktionen einen wertvollen Beitrag für ein sauberes und gepflegtes Umfeld geleistet haben. Dafür gilt mein herzlicher Dank.

Verkehrssicherheit – besonders im Umfeld der Grundschule

Ein weiteres Thema, das in Bürgergesprächen angesprochen wurde, ist die Missachtung von Verkehrsregeln. Parkverstöße – etwa auf Gehwegen, entgegen der Fahrtrichtung oder auf Behindertenparkplätzen – sind leider keine Seltenheit. Besonders sensibel ist die Situation im Umfeld der Grundschule Allstedt. Hier werden bestehende Regelungen mitunter nicht ausreichend beachtet.

Gerade unsere Kinder sind im Straßenverkehr besonders schutzbedürftig. Ihnen fehlt häufig noch die notwendige Erfahrung, um Verkehrssituationen richtig einzuschätzen. Wenn Kinder zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Straße treten, entstehen schnell gefährliche Situationen.

Ich appelliere daher an alle Eltern und Großeltern, sich gerade in diesem Bereich besonders verantwortungsbewusst zu verhalten und die geltenden Verkehrsregeln einzuhalten – im Interesse der Sicherheit unserer jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Frühjahr und freue mich auf das weitere gemeinsame Gestalten unserer Stadt.

Ihr Bürgermeister
Daniel Kirchner