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Auerbacher Stadtanzeiger
Ausgabe 9/2026
Aktuelles aus dem Rathaus
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Rathaus-Team vorgestellt: Maximilian Konrad sorgt für Auerbachs Grün

Wenn in unserer Stadt neue Spielplätze entstehen, Parks umgestaltet oder Grünflächen gepflegt werden, steckt dahinter viel Planung und Koordination. Dafür ist im Rathaus vor allem Maximilian Konrad zuständig. Der 30-Jährige arbeitet seit Januar 2026 im Sachgebiet Grünflächen. Für seinen Arbeitsplatz pendelt er täglich von Hof nach Auerbach/Vogtl.

Wie sind Sie ins Rathaus gekommen?

Ursprünglich bin ich über eine Stellenanzeige im Zusammenhang mit der Landesgartenschau auf Auerbach/Vogtl. aufmerksam geworden. Am Ende hat es mich in das Sachgebiet Tiefbau/Grünflächen verschlagen.

Was gehört alles zu Ihrem Aufgabenbereich?

Das ist tatsächlich sehr vielfältig. Es geht um Pflege und Unterhalt der städtischen Grünanlagen, die Koordination externer Dienstleister sowie die Kontrolle und notwendigen Maßnahmen unserer Bäume.

Dazu kommen die Spielplätze, der Urnenhain und zahlreiche Planungen. Aktuell geht es beispielsweise um die Umgestaltung des Goetheparks und die Außenanlagen der Kulturfabrik.

Was macht Ihnen besonders viel Freude?

Am schönsten finde ich die Dinge, die man für die Einwohnerinnen und Einwohner dauerhaft gestalten kann. Neue Spielplätze oder Parks zu planen und später zu sehen, wie die Menschen diese Orte nutzen.

Was ist die größte Herausforderung?

Die Koordination. Es sind viele Beteiligte und gleichzeitig sehr viele unterschiedliche Projekte. Dazu kommen Witterung, Veranstaltungen und andere Termine. Man muss ständig priorisieren und schauen, was zuerst bearbeitet werden muss, damit am Ende die Zeitpläne funktionieren.

Auch beim Thema Mähen verändert sich einiges. Was steckt dahinter?

Mit der neuen Pflegekonzeption soll grundsätzlich weniger und gezielter gemäht werden. Häufig gemäht wird vor allem dort, wo Flächen intensiv genutzt werden. Auf weniger frequentierten Grünflächen darf dagegen mehr stehen bleiben. Dabei müssen auch ökologische Aspekte wie Habitat- und Rückzugsbereiche berücksichtigt werden.

Was sollten Bürgerinnen und Bürger über Ihre Arbeit wissen?

Wir sehen sehr viel und versuchen die verschiedenen Aufgaben entsprechend zu priorisieren. Trotzdem können wir nicht jede Meldung sofort bearbeiten. Deshalb sind Hinweise aus der Bürgerschaft wichtig und willkommen. Wenn jemand beispielsweise einen problematischen Baum oder einen Mangel auf einem Spielplatz entdeckt, freuen wir uns über eine Nachricht. Nur sollte man Verständnis dafür haben, dass die Umsetzung manchmal etwas Zeit braucht.

Sie sind Garten- und Landschaftsbau-Meister und -Techniker. Warum wählten Sie diesen Beruf?

Für mich war schon als Kind klar, dass ich etwas mit Natur machen möchte. Ich war viel draußen und habe mich für Pflanzen interessiert. Ich wollte außerdem sehen, was man selbst gestalten und mit den eigenen Händen schaffen kann. Nach meiner Ausbildung habe ich deshalb noch den Meister und Techniker daraufgesetzt.

Ihre Tätigkeit in drei Worten?

Zukunftsweisend, facetten- und abwechslungsreich.

Ihr Tipp für den eigenen Garten?

Vorausschauend und nachhaltig gestalten. Man sollte vor allem das pflanzen, was einem selbst Freude macht. Man muss nicht mit dem Nachbarn konkurrieren. Auch eine vermeintliche „Unkrautwiese“ kann wertvoll für die Artenvielfalt sein.