Am 11. September 2024 fand eine Stabsrahmenübung der Technischen Einsatzleitung des Katastrophenschutzes im Fachbereich des Brand-Katastrophenschutz und Rettungsdienst in der Richard-Schütze-Straße in Bitterfeld statt.
Diese Übung erfolgte im Anschluss eines Fortbildungslehrgangs am IBK Heyrothsberge unter der Federführung des Kreisbrandmeisters Kam. Gries im Zeitraum von 08:00 bis 15:00 Uhr. Die Übungsleitung führte die Übung im Stabsraum durch und wurde begleitet von: einem Betreiber eine Produktionsanlage im Bitterfelder Chemiepark, dem Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, der Securitas Werksfeuerwehr, dem IBK Heyrothsberge, dem Landesverwaltungsamt sowie Fachberatern und Beobachtern des Rettungsdienstes, der Bundeswehr, der Polizei und Bundespolizei.
Als Szenario wurde ein Störfall im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen geübt. Am Mittwoch, dem 11. September 2024 um 08:30 Uhr (Spielzeit = Echtzeit) startete die Übung „Spaß mit Flaggen“) mit einer Einsatzbesprechung zur Schadenslage. Zur Lage: es gab einen technischen Störfall bei einem Unternehmen des Chemieparks in Bitterfeld, welches Chemikalien auf Chlorbasis produziert. Anschließend nahmen die Akteure der Technischen Einsatzleitung „vor Ort“ und der Katastrophenstab im Stabsraum ihre Arbeit auf und sammelten Informationen, um die Gefahrensituation gesamtheitlich zu beurteilen.
Landrat Andy Grabner beobachtete zuerst den Verlauf der Übung und traf dann um 9:53 Uhr in Abstimmung mit der Übungsleitung die Entscheidung, den „fiktiven“ Katastrophenfall auszulösen. Folgend wurden durch die Stabsleitung sowie durch die Technische Einsatzleitung alle Aktivitäten der Einsatzkräfte koordiniert und für den Ernstfall geübt.
Diese Übungen sind wichtig, damit alle Akteure im Fall des Falles ihre Aufgaben und Abläufe kennen und sicher anwenden können.