Uta Henschel: „Marie im Regenbogenland“
Lesung für die ganze Familie, für Kinder ab 3 Jahre und Grundschulkinder
8. Februar, 15 Uhr
Uta Henschel kann sich als gelernte Pädagogin auf besondere Weise in die Welt der Kinder hineinversetzen. Daher hat sie schon einige Kinderbücher herausgebracht und viele Kinderherzen mit ihren einfühlsamen und fantasievollen Geschichten erfreut. Da auch Erwachsene ihre Erzählungen lieben, wird Uta Henschel in der Musik-Galerie an der Goitzsche eine „Lesung für die ganze Familie“ anbieten. Am 8. Februar stellt sie ab 15 Uhr in der Galerie ihr Buch „Marie im Regenbogenland“ vor. Marie ist ein Mädchen im Kindergartenalter. An einem Regentag steht sie am Fenster und träumt sich ins Regenbogenland. Was sie da wohl alles erlebt?
Uta Henschel erzählt die Geschichte von Marie nicht nur, sondern tanzt und spielt mit den Kindern. Es ist eine Geschichte für Kinder im Vor- und Grundschulalter - also auch bestens für alle kleinen Ferienkinder geeignet und ein Tipp für die ganze Familie zum Ferienausklang.
Eintritt: 5 Euro, um vorherige Anmeldung wird gebeten.
„Kunst in der Justiz“ – Ausstellungseröffnung
12. Februar, 18 Uhr
Kunst und Justiz – wie passt das zusammen?
In der Musik-Galerie an der Goitzsche kann man dies am 12. Februar ab 18 Uhr erleben. Dann werden insgesamt 10 Entwürfe vorgestellt, die Künstler im Rahmen eines Wettbewerbes für das Amtsgericht Bitterfeld erdacht haben. Ihre Vorgabe: Das Thema der Rechtsprechung und Gerechtigkeit künstlerisch umzusetzen – eben „Kunst und Justiz“ vereinen.
Neue Kunstwerke entstehen in Bitterfeld. Möglich wird dies im Zusammenhang mit dem Neubau hinter dem alten Amtsgerichtsgebäude in der Lindenstraße. Diese Kunst wird jedermann zugänglich sein und sich außen am Gebäude und im Gebäude befinden.
Die Galerie zeigt in der Ausstellung alle 10 Vorschläge. Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, sich selbst eine Meinung zu bilden und vielleicht auch darüber nachzudenken, für welchen Entwurf sie gestimmt hätten – und warum. Denn: lediglich zwei der Kunstwerke werden tatsächlich realisiert. Entschieden hat eine Fach-Jury.
Die Wahl für das Kunstwerk im Außenbereich fiel auf den Vorschlag von Rainer Henze. Im Innenbereich werden drei Kunstwerke hängen, die gemeinsam eine Einheit bilden. Sie wurden von Christina Wildgrube und Christiane Campioni geschaffen.
Alle drei Künstler werden zur Eröffnung der Ausstellung in der Galerie anwesend sein. Sie wie auch Mitarbeiter des Amtsgerichtes und des Landesbetriebes Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt freuen sich auf den Gedankenaustausch mit den Besuchern.
Die Ausstellung kann bis zum 8. März 2026 zu den Öffnungszeiten der Galerie besichtigt werden. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.
Maximilian Szadziul: „Liebesträume – Konzert zum Valentinstag“
291. Galerie-Konzert – Valentinskonzert
19. Februar, 18 Uhr
Maximilian Szadziul zählt zu den aufstrebenden Talenten seiner Generation. Mit Leidenschaft und Hingabe interpretiert der junge Pianist die klassische Musik. Geboren 1992 in Berlin, begann Maximilian Szadziul seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Bereits mit 16 Jahren wurde sein Talent durch ein Stipendium der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin gefördert.
Er studierte an der Hochschule für Musik in Leipzig und erlangte seinen Masterabschluss mit Auszeichnung an der Kunstakademie in Stettin. Seither vervollkommnete Maximilian Szadziul sein Können in Meisterkursen bei renommierten Pianisten wie Professor Piotr Paleczny, Janusz Olejniczak, Galina Iwanzowa und Georg Sava.
Als Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe – darunter der 1. Preis beim 11. Internationalen Klavierwettbewerb in Görlitz/Zgorzelec und beim Carl-Schröder-Musikwettbewerb - hat Maximilian Szadziul bereits mehrfach sein außerordentliches Talent eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er trat an zahlreichen renommierten Veranstaltungsorten in Polen, Frankreich, Russland und Deutschland auf.
Am 19. Februar 2026 spielt der Junge Pianist ab 18 Uhr in der Musik-Galerie an der Goitzsche. Zum Valentinstag hat er eigens für uns ein passendes Programm mit klassischen Musikstücken zusammengestellt und wird uns zum Träumen verleiten.
Eintritt: 15 Euro, um vorherige Anmeldung wird gebeten.
„Wie Sascha seinen Vater fand“
Buchpremiere mit Michael-Alexander Lauter
20. Februar, 18 Uhr
Michael-Alexander Lauter wurde 1947 in Bitterfeld geboren. Seine Mutter war hierher aus Ostpreußen geflohen. Sein Vater, ein Offizier der Roten Armee, war vor der Geburt des Jungen in die Heimat zurückkommandiert worden.
Das war kein einfacher Start ins Leben für den kleinen Sascha. Michael Lauter hat ihn in seinem Buch „In unruhigen Zeiten“ verarbeitet. 2024 stellte er es in der Musik-Galerie an der Goitzsche vor. 2025 kam Michael Lauter mit einem weiteren Buch, in dem er unter dem Titel „Heimat Kinderheim“ die Stationen seiner Kindheit in Heimen in Bitterfeld, Pretzsch, Dresden-Pillnitz und Dorfhain beschreibt.
Am 20. Februar wird der Autor seinem literaturinteressierten Publikum ab 18 Uhr in der Musik-Galerie an der Goitzsche erzählen, „Wie Sascha seinen Vater fand“.
Sozusagen druckfrisch bringt er dann sein neuestes Buch mit nach Bitterfeld, „wo alles begann“.
Die wahre Geschichte des Autors berührt. Um sie zu verstehen, muss man die bereits erschienenen Bücher nicht kennen, denn jede der Erzählungen ist in sich abgeschlossen. Wer aber Herrn Lauter bereits in der Galerie erlebt hat, wird sicher gespannt sein, zu erfahren, wie es weitergeht. So oder so wird es sicher eine besondere Erfahrung, die Schicksalsgeschichte von Michael Lauter kennenzulernen.
Eintritt: 5 Euro, um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Jürgen R. Naumann: Speculum – Eike von Repgow & der Sachsenspiegel – Lesung
6. März 2026, 18 Uhr
Am 6. März 2026, 18 Uhr, stellt Jürgen R. Naumann (geb. 1952 in Salzwedel) in der Musik-Galerie an der Goitzsche seinen historischen Roman „Speculum“ vor.
In diesem Roman entwirft Naumann ein Bild des Hochmittelalters. Sein „Speculum“ ist ein Spiegel, durch den wir in das 12. Jahrhundert blicken.
Man schreibt das Jahr 1178. Eike von Repgow - der Mann, der einmal den „Sachsenspiegel“ verfassen wird - ist ein Jüngling und klärt Rechtsfälle. Mündlich überlieferte Regeln bestimmen das Leben. Man müsste sie aufschreiben. Eike von Repgow tat es.
Jürgen R. Naumann widmet sich in seinem spannenden Roman „Speculum – Eike von Repgow & der Sachsenspiegel“ der Frage, wie das Recht in den „Sachsenspiegel“ kam. Naumann, der selbst Rockkonzerte und Mittelalterspektakel veranstaltet hat, kennt „das bunte Leben jener Zeit“ und lässt es während der Lesung mit Anekdoten und persönlichen Geschichten für uns wiederaufleben.
Eintritt: 5 Euro, um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Dieter Stockmann: „Himmlische Welten“ – Ausstellungseröffnung
12. März 2026, 18 Uhr
Die Arbeiten des Halleschen Künstlers Dieter Stockmann, geboren 1940 in Wolfen, ziehen zunehmend die Aufmerksamkeit auf sich. Ausstellungen in Berlin, München, Weimar, Barcelona und anderen Städten gaben Einblicke in sein Schaffen.
Ab März 2026 stellt der Künstler einige seiner Werke in Bitterfeld vor. Seine Ausstellung mit Titel „Himmlische Welten“ wird am 12. März, 18 Uhr eröffnet. „Ich schaffe“, so der Künstler über seine Arbeit, „Eindrücke, Verblüffung, Verwunderungen“. Seine Kunst ist voller Symbole und versteckter Hinweise. Seine Fantasie scheint überbordend. In der Ausstellung in Bitterfeld kann man ihm in eine seiner Welten folgen – in die „himmlische Welten“.
Dieter Stockmann schöpft aus einem großen künstlerischen Erfahrungsschatz, den er beim Fernsehtheater und – bis 1991 - als Leiter der „Kunsthandels-Galerie am Hansaring“ in Halle erwarb. Einige Jahre war Dieter Stockmann der künstlerische Leiter der Jugendkunstschule des Kunstvereins Bitterfeld Kreativ e.V. und wirkt seit 2000 als freischaffender Maler und Graphiker.
Zur Ausstellungseröffnung am 12. März, ab 18 Uhr, ist der Eintritt frei und der Künstler wird persönlich anwesend sein. Anschließend kann die Ausstellung bis zum 31. Mai 2026 zu den Öffnungszeiten der Galerie besichtigt werden.
Kontakt:
Musik-Galerie an der Goitzsche
Ratswall 22
06749 Bitterfeld-Wolfen (OT Bitterfeld)
Tel.: 03493 338319
E-Mail: musikgalerie@anhalt-bitterfeld.de
Internet: musik-galerie-an-der-goitzsche.anhalt-bitterfeld.de
Öffnungszeiten: Do-So 10 bis 16 Uhr