Am 18. Dezember erfolgte im Beisein der beteiligten Behörden, Unternehmen und Bauschaffenden die offizielle Verkehrsfreigabe der Kreisstraße K 2049 zwischen Siebenhausen (ab Fuhnebrücke) und Reuden.
Der ausgebaute Abschnitt hat eine Länge von rund 525 Metern. Die vorhandene, etwa 40 bis 50 Jahre alte Betonplattenstraße wies trotz ihres Alters nur geringe Abwitterungs- sowie kaum Frost- oder Tragfähigkeitsschäden auf. Aufgrund der damaligen Bauweise ohne Anker und Dübel kam es jedoch zu einer Öffnung der Mittellängsfuge sowie zu vertikalen Versätzen an den Querfugen, was insbesondere für Motorrad- und Radfahrer eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellte.
Im Zuge der Maßnahme wurde die Straße vollständig erneuert und beidseitig verbreitert. Die Kreisstraße erhielt eine Fahrbahnbreite von sechs Metern. Die Entwässerung erfolgt über neu hergestellte Bankette in die angrenzenden Straßenseitenräume. Abschließend wurde die Fahrbahn markiert. Die Baukosten belaufen sich auf rund 440.000 Euro und werden zu 100 Prozent durch Zuwendungen des Landes Sachsen-Anhalt für den kommunalen Straßenbau finanziert.
Reudens Ortsbürgermeister Imre Starke bedankte sich beim Landkreis sowie bei der ausführenden Firma für die reibungslose Umsetzung der Baumaßnahme. Auch die Bürgerinnen und Bürger Reudens freuten sich über den Lückenschluss in Richtung Siebenhausen, so Starke.