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Informations- und Amtsblatt des LK Anhalt-Bitterfeld
Ausgabe 23/2025
Wirtschaft und Kreisentwicklung
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Förderung für Sanierung der Türmerwohnung der St. Jakob Kirche Köthen

In luftiger Höhe hat Pfarrer Martin Olejniki (r.) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.848 Euro von Volker Krüger (l.) entgegengenommen. Begleitet wurde der stellvertretende Landrat von Mitarbeitern des Fachbereichs Bauordnung (m.), die die Sanierung der St. Jakob Kirche bauordnungsrechtlich begleiteten und die Bearbeitung der Fördermittel übernommen haben.

Vom Baugerüst aus konnte die Landkreis-Delegation live miterleben, wie die Dachdeckerarbeiten an der neuen Schieferabdeckung vorangingen. 

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld unterstützt die Sanierung von Kulturdenkmalen in diesem Jahr mit 30.000 Euro.

Zu den Antragstellern gehörte u.a. die Evangelische Kirchengemeinde St. Jakob in Köthen. Sie erhielt am 13. November eine Zuwendung in Höhe von 1.848 Euro zur Sanierung der Türmerwohnung.

Für die Fördermittelübergabe empfing Pfarrer Martin Olejiniki den stellvertretenden Landrat Volker Krüger sowie den Fachbereichtsleiter Bauordnung Herrn Leps und seine Mitarbeiterin Frau Nehl mit einer besonderen Überraschung. Er nahm sie mit hoch hinauf auf die Köthener Türme.

Beeindruckt von dem Ausblick sowie der handwerklichen Kunst führte Volker Krüger aus: „Kulturdenkmale wie St. Jakob prägen die Identität unserer Region. Es ist schön zu sehen, dass unsere Unterstützung hilft, diese Wahrzeichen weiter zu erhalten.“

Geplant sind die Erneuerung der Dacheindeckung, die Instandsetzung der Dachkonstruktion und Innenräume sowie der Einbau einer Sichtverglasung für museale Zwecke.

So soll die Türmerwohnung zur Ausstellungsfläche und Veranstaltungsstätte werden. Der Innenausbau folgt laut Pfarrer Martin Olejnicki im Winter, wenn die derzeit laufenden Dacharbeiten abgeschlossen sind. Insgesamt investiert die Evangelische Kirchengemeine St. Jakob etwa 140.000 Euro in die Sanierung des Daches und der Türmerwohnung.

Die spätgotische Hallenkirche St. Jakob zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten der Region. Besonders hervorzuheben ist die 1895/97 errichtete Doppelturmfront mit verbindender Brücke nach Vorbild der Stadtkirchen von Halle und Wittenberg als eines der letzten großen Beispiele historistischer Turmvollendungen in Deutschland.