Zum Startschuss für die neue "Katharina-Klinik" hissen Landrat Andy Grabner, Bürgermeister Andreas Dittmann und Dr. René Rottleb (v.r.n.l.) gemeinsam die Flaggen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld sowie des neues Gesundheitszentrums Zerbst/Anhalt
Die Übernahme des Zerbster Krankenhauses in die kommunale Trägerschaft des Landkreises Anhalt-Bitterfeld ist erfolgt. Mit einem feierlichen Hissen der Flagge des Landkreises Anhalt-Bitterfeld sowie der neugestalteten Klinik-Flaggen, durch Landrat Andy Grabner, Dr. René Rottleb und Andreas Dittmann, im Beisein der Fraktionsvorsitzenden des Kreistages des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, wurde am 1. März aus der Helios Klinik Zerbst offiziell das Gesundheitszentrum Zerbst/Anhalt, oder besser gesagt die „Katharina-Klinik“.
Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Teamleistung der Landkreisverwaltung, die in nur vier Monaten ein Krankenhaus mit über 200 Beschäftigten in die Trägerschaft des Landkreises überführt hat – ein Unterfangen, dass unter normalen Umständen Jahre in Anspruch nehmen kann.
"Die Übernahme des Zerbster Krankenhauses in kommunale Trägerschaft war ein wahres Mammutprojekt – eines, das man normalerweise als Marathon bestreiten würden, welches unsere Verwaltung aber als Sprint absolvieren musste“ beschreibt Landrat Andy Grabner die vergangenen vier Monate.
Wie groß die Herausforderung aber auch das Engagement der Kollegen des Fachbereichs Recht, insbesondere mit seinem Beteiligungsmanagement war, zeigt folgende Übersicht.
| Das geleistete Arbeitspensum in Zahlen: | |
| - | Es wurden durch den Fachbereich Recht, insbesondere das Beteiligungsmanagement, Mehrstunden im dreistelligen Bereich, über das normale Pensum hinaus, geleistet, auch bis in die Nacht und an den Wochenenden gearbeitet. |
| - | Über 90 abgesagte oder verschobene Termine im Kalender des Landrates und fast 70 zusätzliche Beratungstermine zur Übernahme des Zerbster Krankenhauses fanden statt. |
| - | Mehr als 100 Stunden verbrachte der zuständige Dezernent, Volker Krüger, mit der Prozessbegleitung. |
| - | Mindestens 5-mal drohte das Projekt an unterschiedlichsten Problemen zu scheitern. |
| - | Etwa 470 E-Mails zum Thema landeten allein im Postfach des Landrates. |
| - | An 139 Tagen wurden 130 Liter Kaffee von allen Beteiligten der Projektgruppe getrunken. |
„Die genommenen Hürden, Absprachen und Überstunden haben sich gelohnt, konnten wir doch die Erreichbarkeit von Krankheitsleistungen für mehr als 24.000 Einwohner in und um Zerbst sichern und so einen wichtigen Baustein der Daseins- und Gesundheitsvorsorge für die Menschen unseres Landkreises erhalten,“ fasst der Landrat zusammen. „Der Dank gilt den Mitarbeitern der Verwaltung und deren Familien, die ihre Familien wegen derer beruflichen Verpflichtungen in den letzten Monaten oft entbehren mussten. Danke, dass Sie alle Seite an Seite standen. Danke, dass Sie dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld und seinen Bürgerinnen und Bürgern solch einen Dienst erwiesen haben. Nun können wir das Gesundheitszentrum Zerbst/Anhalt voller Stolz in den Reihen des Landkreises willkommen heißen."