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Informations- und Amtsblatt des LK Anhalt-Bitterfeld
Ausgabe 4/2026
Wirtschaft und Kreisentwicklung
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Freisprechung der Winterprüflinge 2026 im Handwerk: 44 junge Fachkräfte feiern erfolgreichen Ausbildungsabschluss

44 Auszubildende im Handwerk erhielten im feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse.

Am 19. Februar 2026 fand im Berufsschulzentrum August von Parseval in Bitterfeld-Wolfen die Freisprechung der Winterprüflinge im Handwerk statt. Insgesamt 44 Absolventinnen und Absolventen aus acht verschiedenen Ausbildungsberufen im Handwerk erhielten an diesem Tag offiziell ihren Gesellen- beziehungsweise Facharbeiterbrief.

Andrea Gossler, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld, begrüßte die Gäste und hielt die Festrede. Sie betonte die alte Tradition der Freisprechung als wichtigen Meilenstein, mit dem die Auszubildenden offiziell in den Gesellenstand erhoben und von den Pflichten des Lehrlings entbunden werden. Gleichzeitig würdige die Freisprechung das Engagement, die Ausdauer und das handwerkliche Können der jungen Gesellinnen, Gesellen und Facharbeiter.

Vertreterinnen und Vertreter des Handwerks, der Ausbildungsbetriebe sowie Familienangehörige und Gäste aus der kommunalen Politik begleiteten die Absolventinnen und Absolventen bei dieser besonderen Feierstunde. In einem festlichen Rahmen wurden die Prüfungszeugnisse sowie Gesellen- und Facharbeiterbriefe überreicht und die Leistungen der Nachwuchskräfte gewürdigt.

Ein großer Dank ging auch an die Familien, Ausbildungsbetriebe, Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Lehrkräfte für ihre Unterstützung und Begleitung während der Ausbildung. Gossler betonte, dass die jungen Handwerkerinnen und Handwerker die Zukunft des Handwerks seien und gute Fachkräfte dringend gebraucht würden.

Die Freisprechung unterstreiche die Bedeutung einer fundierten handwerklichen Ausbildung für die regionale Wirtschaft und die Zukunft des Handwerks, so Gossler. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss stünden den 44 jungen Fachkräften nun vielfältige berufliche Perspektiven offen – vom direkten Einstieg ins Berufsleben bis hin zu weiterführenden Qualifikationen wie der Meisterausbildung.

Gratulationen und Glückwünsche von Landrat Andy Grabner überbrachte dessen persönliche Referentin Doreen Scheffler. Auch sie hatte noch einen Ratschlag für die frischgebackenen Handwerker: „Wer liebt, was er tut, muss nie wieder arbeiten!“