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Informations- und Amtsblatt des LK Anhalt-Bitterfeld
Ausgabe 7/2026
Wirtschaft und Kreisentwicklung
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Geplanter Standortausbau: RMIG in Raguhn auf Wachstumskurs

(v.r.n.l.): Landrat Andy Grabner, Standortleiter Jan Richter und Mittelstandsbeauftragter Daniel Krake.

Dass der Landkreis Anhalt-Bitterfeld sich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, ist auch ein Verdienst der mutigen und innovativen Unternehmen sowie der engagierten Mitarbeiter in den mittelständischen Firmen. Aber auch eine aktive Förderung ist wichtig. Deshalb besuchen Landrat Andy Grabner und sein Beauftragter für den Mittelstand und Sonderaufgaben, Daniel Krake, regelmäßig die hiesigen Betriebe, informieren sich über deren aktuelle Vorhaben und überlegen gemeinsam, wie mögliche Steine aus dem Weg geräumt werden können. In diesem Zusammenhang waren beide kürzlich bei RMIG Solutions GmbH in Raguhn zu Gast.

 

 

Die RMIG GmbH wurde 1861 gegründet und ist seit 1992 Teil der RMIG-Gruppe. Vorher bekannt als PRESTARA Press- und Stanzwerk. Die RMIG GmbH mit Sitz in Raguhn ist eines der größten Lochblech produzierenden Unternehmen in Deutschland und einer der beiden Haupt-Produktionsstandorte innerhalb der RMIG-Gruppe mit etwa 130 Mitarbeitern.

Der hiesige Produktionsstandort ist spezialisiert auf kundenspezifische, maßgeschneiderte Lochblechlösungen, einschließlich Weiterverarbeitung und Oberflächenbehandlungen.

Im Fokus des Treffens stand der aktuell im behördlichen Genehmigungsprozess befindliche Standortausbau. Ziel der RMIG ist es, bestehende Kompetenzen zu bündeln und den Standort als Fertigungszentrum zu stärken.

„Wir investieren in die Produktionserweiterung und sichern dann bis zu 170 Arbeitsplätze in Raguhn. Unterstützt werden wir für die zukunftsfähige Standorterweiterung vom Fraunhofer Institut IFF Magdeburg“, informierte Standortleiter Jan Richter. Hintergrund für diesen mutigen Schritt ist, dass künftig auch spezielle Produkte mit sehr feinen Löchern in Raguhn produziert und mit hohen Margen verkauft werden.

„Im Übrigen möchte ich mich für die einberufene und durchgeführte Ämterkonferenz mit den beteiligten Fachbehörden beim Landkreis recht herzlich bedanken. Diese ist wertvoll und erhöht die Planungssicherheit für uns als Bauherrn“, würdigte Jan Richter.

„Dieses geplante Projekt zeugt von der Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Schaffens unserer Unternehmen“, betonte Landrat Andy Grabner.

Bei einem ausführlichen Firmenrundgang erfolgte dann auch eine entsprechende Standort- bzw. Flächenbetrachtung der Fabrikerweiterung. Mithin erhielten die Gäste interessante Einblicke in die tägliche Arbeit des Unternehmens.

„Wir können stolz darauf sein, Firmen wie diese bei uns zu haben. Sie stärken den Wirtschaftsstandort Anhalt-Bitterfeld und prägen ihn“, so der Mittelstandsbeauftragte Daniel Krake.

Landrat Andy Grabner und Daniel Krake danken recht herzlich für das sehr konstruktive Gespräch sowie die gewährten Einblicke im Rahmen des Rundgangs durch die Betriebsstätte und wünschen für den avisierten Standortausbau viel Erfolg.