Ein bewegender Moment im Kreishaus am Flugplatz in Köthen: In einer feierlichen Zeremonie erhielten am 28. Mai 2026 32 Frauen, Männer und Kinder ihre Einbürgerungsurkunden.
Damit sind sie nun offiziell Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland – ein Meilenstein, der im festlichen Rahmen gewürdigt wurde.
Die neuen Staatsbürger bringen eine willkommene Vielfalt in den Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Unter den Personen finden sich Lebensläufe aus aller Welt.
Zu den Herkunftsländern gehören unter anderem:
Naher Osten und Afrika: Syrien, Iran, Ägypten, Äthiopien, Kamerun sowie Europa und Asien: Griechenland, Polen, Nordmazedonien, Russland, Weißrussland, Pakistan, Vietnam.
Die Stimmung im Kreistagssitzungssaal war geprägt von einer Mischung aus feierlicher Stille und spürbarer Erleichterung, Freude und Stolz.
In seiner Festrede betonte der Fachdienstleiter Herr Pinzka, die Bedeutung dieses Schrittes: Die Einbürgerung sei nicht nur ein Verwaltungsakt, sondern ein Bekenntnis zu den Werten und der Gemeinschaft des Landkreises und unserer Demokratie.
Musikalisch untermalt wurde die Feier durch den kasachischen Pianisten Herrn Dauletov, dessen Darbietungen am Klavier den würdigen Rahmen unterstrich.
Nach der offiziellen Übergabe und dem gemeinsamen Ablegen des Bekenntnisses zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland war die Aufregung der neuen Mitbürger in pure Freude umgeschlagen.
Viele nutzten die Gelegenheit, um mit ihren Familien und den Vertretern der Einbürgerungsbehörde erste Fotos mit ihren neuen Urkunden zu machen – ein sichtbares Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu ihrer neuen Heimat in Anhalt-Bitterfeld.
Auf diesem Weg wünscht der Landkreis Anhalt-Bitterfeld seinen neuen Bürgern alles Gute. So ist es nun in der Verantwortung jedes Einzelnen sich als deutscher Staatsbürger in die Gesellschaft einzubringen, Demokratie zu leben und auch für andere Ausländer ein Vorbild der Integration zu sein.