Ein offenes Ohr, Notizbuch und Laptop einsatzbereit und das klare Ziel, die Region Anhalt-Bitterfeld lebenswerter zu machen. Genau dies war die Devise bei den kürzlich stattgefundenen Marktsprechstunden in Bitterfeld-Wolfen. Landrat Andy Grabner und Oberbürgermeister Armin Schenk haben am 7. Juli auf dem Markt in Wolfen-Nord sowie am 15. Juli in Bitterfeld die Möglichkeit genutzt, direkt mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Es war mehr als nur ein formeller Termin; es war eine Einladung zum konstruktiven Austausch. Die Resonanz bestätigte den Ansatz, statt hinter geschlossenen Türen zu diskutieren, wurden Anliegen mitten auf dem Marktplatz vorgebracht – ehrlich, direkt und ohne Umwege.
Die Bandbreite der Themen war dabei breit gefächert. Die Gespräche reichten von praktischen Alltagsproblemen wie beschädigten Wegen oder gesperrten Durchgängen hin zu strategischen Fragen der regionalen Entwicklung. Ein wiederkehrender Schwerpunkt lag auf der Mobilität: Wie können Busverbindungen so gestaltet werden, dass sie nicht nur für Pendler, sondern auch für ältere Menschen und Jugendliche barrierefrei nutzbar sind?
Auch die Zukunft des Sports und der Bildung stand im Fokus. Vereine berichteten über Sorgen bezüglich Hallenzuständen und Öffnungszeiten, während andere Bürger Perspektiven für den Einzelhandel in der City einbrachten oder Ideen zur Attraktivität unserer Naherholungsgebiete wie der Goitzsche entwickelten. „Jeder Hinweis ist wertvoll", so Landrat Andy Grabner. „Er zeigt uns genau auf, wo Handlungsbedarf besteht."
Ein offenes Ohr allein reicht jedoch nicht; es müssen auch Konsequenzen folgen. Alle gesammelten Hinweise wurden sorgfältig dokumentiert und gehen nun an die zuständigen Fachbereiche der Kreis- und Stadtverwaltung. Das Ziel ist klar: Die Anliegen werden geprüft, um zu ermitteln, wo konkrete Schritte eingeleitet oder weitere Gespräche notwendig sind. Der direkte Austausch dient dabei als Kompass für künftige Entscheidungen.
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich für ihr Vertrauen und ihr Engagement für unseren Landkreis.