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Bergstadtecho Brand-Erbisdorf
Ausgabe 1/2026
Leitartikel
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Aus Sicht des OB

Spezielle Wünsche für´s Neue Jahr?!

Sicherlich, liebe Leserschaft, hat jeder so seins.

Persönlich wünsche ich mir, dass es sich bezüglich meines Jagdunfalls (Anfang November ´25) zum Guten entwickeln möge; der Verletzte – und das ist Hauptsache - ist auf dem besten Weg der Genesung. Als Amtsperson wünsche ich mir insbesondere ein solides (und halt doch deutlich besseres!) Miteinander von Stadtrat(smitgliedern), Verwaltung und meiner Person. Skepsis und Misstrauen sind sicherlich das Eine. Andererseits bedarf kontinuierliche und ordnungsgemäße Sachbearbeitung neben Zeit v. a. Anerkennung und Vertrauen und hat dies über all die Jahre mehr als verdient. Mein Respekt gilt uneingeschränkt all den kritischen Nachfragen, die sowohl den Dialog als auch die Selbstreflektion voranbringen (können). Unbequeme Dinge sachlich zu diskutieren und sodann miteinander zu entscheiden – das ist wichtig für unsere Bergstadt.

Angefangene Dinge sind fortzusetzen und abzuschließen: das trifft auf die Verbesserung des Brandschutzes und den Umbau der Schulküche im Untergeschoss unserer Oberschule genauso zu wie auf die Weiterführung des Ausbaus des Erbisdorfer Wassers. Ersteres soll zum Ende dieser Winterferien vollbracht sein; das „Erbisdorfer Wasser“ komplex samt Fußwegebau und Straßenbeleuchtung entlang der Talstraße (S 206) zieht sich bis ins Frühjahr 2027, wohlan und danke vorab für all Ihre Geduld! Wir haben erneut vor, zwei moderne Tanklöschfahrzeuge zu beschaffen und sind dabei von Fördermitteln (500 TEUR) abhängig. Der neue „Külztreff“ soll dieses Jahr fertig umgebaut sein und unser Brander Rathaus braucht eine Trockenlegung zur Reduzierung dortiger Radon-Belastung.

Unbequeme Dinge, die im Laufe dieses neuen Jahres unbedingt anzuschieben sind, sind aus meiner Sicht folgende: (A) Anpassung der Kosten für Verwaltungsleistungen, (B) Einführung eines Dokumentenmanagementsystems für die Stadtverwaltung, (C) Erhöhung des Pachtzinses für Garagen auf kommunalem Grund und Boden, Bewertung der Situation bei (D) Grundsteuer und (E) Gewerbesteuer sowie (F) die Betrachtung der Brand-Erbisdorfer Kita-Landschaft mit besonderer Berücksichtigung weiterhin sinkender Kinderzahlen.

Zudem erwartet uns auch dieses Jahr der traditionelle Reigen an Veranstaltungen, für die der Stadtverein Brand-Erbisdorf e.V. virtuoses Organisationsgeschick und ernsthafte Verantwortung aufbringt.

Uns allen auch dafür viel Vorfreude und mein herzliches Glück Auf!

Dr. Martin Antonow
Oberbürgermeister