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Bergstadtecho Brand-Erbisdorf
Ausgabe 8/2026
Leitartikel
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Aus Sicht des OB

Unter der Leitung von Heike Lorenz (JUFZ) lieferten die jungen Hobbykünstler/innen ein stolzes Ergebnis ab!

Neben dem alten Imbiss wurden auch Schaltkasten und Trafohaus beim Parkplatz farbenfroh gestaltet, dankesehr!

„Toleranz ist ein Kinderspiel“

Brand-Erbisdorf bleibt tolerant und wird bunter. Das aber ist kein Selbstläufer! Immerhin muss auch die Akzeptanz Anderer verstanden - mitunter neu gegeben - werden. Das funktioniert besonders auch über Bilder (im Kopf), über Malerei und Kunstverständnis. Und durch das eigene Mitmachen, besonders in frühen Lebensjahren!

 

Erneut gab es ein Graffiti-Projekt mit 14 Kindern und Jugendlichen am Erzengler Teich – bereits zum dritten Mal, klasse! Organisiert wurde es unter der Leitung von Heike Lorenz vom Jugend- und Freizeitzentrum BED in Trägerschaft von Kinderland Sachsen e. V. Nach gründlich-praktischer Vorbereitung schafften es die jungen Künstler schließlich in nur einer Woche, dem grauen „Alt-Kiosk“ neben dem Volleyballfeld ein neues Outfit zu verpassen – passend zum Motto „Wasserwelt“. Der Graffiti-Künstler Robert Lemcke aus Chemnitz betreute dieses neue Projekt. Zu schaffen war dies nur mit Unterstützung seitens des Landkreises Mittelsachsen, vom städtischen Bauhof, dem gastfreundlichen Bad-Team am Erzer, von Stadträtin Heidemarie Glöckner; und selbst die Sparkasse Mittelsachsen steuerte 500 € bei, Respekt!

 

 

All dieser Enthusiasmus und die Mithilfe freuen mich, denn das Bad liegt uns wirklich am Herzen! Trotz des dauernd knappen Rahmens an Personal und Geld wird die Stadtverwaltung unser Bad während dieser Saison offen halten. Das soll auch künftig so sein! Zum diesjährigen „Wechselmodus“ erreichten mich bislang zahlreiche wertvolle Meinungen. Das werten wir verwaltungsintern zum Saisonende aus.

Danke für manches Mitgefühl, dass ohne Bademeister und Rutschen-Spaß der Stadt nunmehr wöchentlich Eintrittsgeld entgeht! Ehrlich gesagt: das ist nicht schlimm, denn wir bezuschussen das Naturbad ohnehin mit weit über 100.000 € im Jahr. Und das gern!

Na klar wünscht man/frau sich dort Baden ohne Grenzen über die Öffnungszeit hinaus. Doch wegen o. g. Zwänge muss der Ein-Schicht-Betrieb von 11 – 19 Uhr reichen. Zusätzlich ist es da ärgerlich, wenn gerade der „Mon(schließ)tag“ heiß und unser Bad regulär geschlossen ist. Immerhin gibt es hierzulande gut erreichbare Ausweich-Badestellen in Langenau und Großhartmannsdorf, flexibel bleiben bitte!

Mag nun gern auch Ende August bis weit in den September noch Gelegenheit zum Baden sein. Gute Zeit zum Abtauchen, Erfrischen und Luftholen. Dafür wünsche ich Ihnen einen guten Spätsommer!

 

Dr. Martin Antonow
Oberbürgermeister