Der Rundgang begann am Geburtsort von Carl Andreas Bischof.Am heutigen Hotel „ Alte Apotheke“ wo er am 04.06.1812 als 6. von 10 Kindern geboren wurde.
1829 mit nur 17 Jahren baute er vermutlich das erste Dampfbetriebe Automobil Deutschlands.
1829/30 fing er an der Universität Berlin die Fächer Chemie Physik und Geologie zu studieren.
Danach wurde er als Hüttenverwalter in den Gräflichen Einsiedel'schen Eisenhüttenwerken zu Lauchhammer tätig.Der Rundgang führte uns zu dem Grabmal auf dem „ Alten Friedhof“ Bad Dürrenberg, wo er 1835 zu Ehren seiner verstorbenen Eltern ein Denkmal errichten lies.
Dieses Denkmal wurde 2010 mit Spenden durch Herrn Richter restauriert und
neu eröffnet.
Nach 12 jähriger Tätigkeit in Lauchhammer wechselte er zum Hüttenmeister der Herzoglichen Eisenhütte Mägdesprung. Dort wirkte er von 1844 bis 1863.
Die anhaltisch-bernburgische Regierung hatte den Hüttenfachmann berufen,um seine Erfahrungen mit dem Generatorengas in Mägdesprung zur Verbesserung des Betriebsergebnisses aquszunutzen.
Seine Maschinenbaukenntnisse,die er schon beim Bau des Gasgenerators u.a. Maschinen für den Hüttenbetrieb bewiesen hatte,waren maßgeblich für den großen Aufschwung,den die Maschinenfabrik in den 1850er Jahren nahm.
Auf der ersten Weltausstellung 1851erregte Bischofs Modell eines Gaspuddelofens größtes Aufsehen,war doch der Gasofenbetrieb in England noch nahezu unbekannt, während er in Deutschland recht rasch Einzug gefunden hatte.
1856 war Bischof einer der Mitbegründer des VDJ (Verein Deutscher Ingenieure ) der in Alexisbad.
Im Oktober 1879 zog Carl Andreas Bischof nach Dresden wo er am 23.06.1884 starb. Über seine letzten Lebensjahre ist leider nichts bekannt.