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Pließnitzkurier | Amtsblatt und Informationen der Stadt Bernstadt a. d. Eigen
Ausgabe 1/2021
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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bernstadt,

ich wünsche Ihnen alles Gute für das Jahr 2021. Bleiben Sie zuversichtlich und stets bei guter sowie stabiler Gesundheit. Das Corona-Virus und die damit verbundene Verordnungslage wird uns wohl fortan begleiten. In Rede steht nun, wie sich die regulierenden Bestimmungen in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln werden. Es müssen vernünftige und faktenbasierte Entscheidungen getroffen werden, damit eine stabile Gesellschaftsentwicklung möglich ist.

Ich möchte Ihnen nun einen Ausblick auf die bevorstehenden Maßnahmen für das Jahr 2021 geben. Einige Baumaßnahmen aus dem Vorjahr konnten planmäßig nicht fertiggestellt werden. Diese werden nun im Jahresverlauf beendet. Hierzu zählt die Fertigstellung des Hochwasser-Rückhaltebeckens ‚Hofewasser‘ an der Alten Löbauer Straße. Mit dieser Fertigstellung wird ein wesentlicher Beitrag zum Hochwasserschutz in der Stadt Bernstadt geleistet werden.

Als zweites, fertigzustellendes Vorhaben ist die Brücke über die Pließnitz in Kunnersdorf zu nennen. Das Brückenbauwerk als solches ist bereits fertiggestellt. Voraussichtlich ab März, je nach Wetterlage, wird die Stützmauer an der Herrnhuter Straße fertiggestellt und abschließend erfolgt der Straßenbau sowie der Rückbau des alten Brückenbauwerks.

Beide Vorhaben sollten zur Jahresmitte planmäßig fertiggestellt sein.

Ähnlich wird es sich mit der Fertigstellung der Stützmauer 4 an der S 129 in Kemnitz verhalten. Der Bau der Trockenmauer sowie des Fußgängerschutzstreifens wird durch die Neuverlegung eines Regenwasserkanals ergänzt, sodass auch dieses Vorhaben in den frühen Sommermonaten beendet werden kann.

Für das Jahr 2021 stehen mehrere Planungsleistungen auf der Agenda der Stadt Bernstadt. So sollen die Planungen für die „Posselt-Brücke“ und die Anliegerstraße ‚Zur Hube‘ in Altbernsdorf erfolgen und im Oktober die Fördermittelanträge für das Jahr 2022 zur baulichen Umsetzung gestellt werden. Ähnlich verhält es sich mit den Planungsleistungen für die Sanierung/den Ersatzneubau der Feuerwehr-Gerätehäuser in Dittersbach und Kemnitz. Hier soll in 2021 die Planung für ein Gerätehaus erfolgen, zur Förderung eingereicht werden und dann 2022 die bauliche Realisierung erfolgen. Nach Fertigstellung wird dieser Vorgang für das dann noch verbleibende Gerätehaus wiederholt. Eine zeitgleiche Umsetzung ist einsatztaktisch und finanziell nicht möglich.

Das dritte Planungsvorhaben bezieht sich auf die Sanierung der Mehrzweckhalle in Dittersbach. Auch hier erfolgen in diesem Jahr die konzeptionellen Abstimmungen sowie die bauliche Planung. Je nach Fortschritt könnte und sollte schon in diesem Jahr mit der baulichen Realisierung begonnen werden. Für dieses Vorhaben habe ich im vergangenen Herbst einen weiteren Fördermittelantrag gestellt. Ob dieser bewilligt werden wird, wird sich Ende März entscheiden.

In unserem Waldbad muss das Kinderplanschbecken saniert werden und nach neuerlicher Aufforderung muss die Beckenwasserreinigung an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen werden.

Die Praxis für Allgemeinmedizin an der Bautzener Straße 23 wird durch einen Treppenlift sowie Türverbreiterungen und Türschwellenbeseitigung barrierefrei ertüchtigt.

Der Schulhof der Oberschule soll im zweiten Teilabschnitt umgestaltet und nutzerfreundlicher werden. Diese Maßnahme ist für die Sommerferien vorgesehen.

Für all die zuvor genannten Projekte sind wir von der Zuweisung bzw. Bewilligung von Fördermitteln abhängig. Ich hoffe, dass Bund und Land zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, gerade für Bau- und Wirtschaftsunternehmen sowie Handwerksbetriebe, den konjunkturellen Hebeleffekt der verschiedenen Fördergelder verstärkt nutzen. Wir sind zur Erhaltung unserer Infrastruktur darauf angewiesen, dass die Erhaltungsinvestitionen fortgeführt werden können. Kommt dieser Erhaltungsprozess wesentlich ins Stocken, so führt das zum Verlust von Infrastrukturen und letztendlich von Lebensqualität. Hierfür wesentlich ist eine stabile und aufgabengerechte kommunale Finanzausstattung.

Nehmen und packen wir es an, das Jahr 2021 – ich wünsche uns dabei Glück und einen starken Gemeinsinn.

Ihr Bürgermeister
Markus Weise