ich wünsche Ihnen und Ihren Familien persönlich alles erdenklich Gute, stets eine gute Gesundheit sowie Erfolg und Zuversicht für all die Vorhaben, welche Sie sich für dieses Jahr vorgenommen haben.
Auch im Jahr 2026 gibt es in der Stadt Bernstadt den Beginn von neuen Projekten sowie den Abschluss von begonnenen Vorhaben. So wird nach gut zweijähriger Bauphase die Sanierung und brandschutztechnische Ertüchtigung der Mehrzweckhalle in Dittersbach voraussichtlich im Juli/August abgeschlossen werden. Planmäßig wird voraussichtlich im November der Straßenbau an der Russenstraße abgeschlossen sein. Im zeitigen Frühjahr werden die beiden Löschwasserentnahmestellen in Bernstadt und Kemnitz noch umfriedet. Neu beginnende Vorhaben sind zum einen die Hochwassermaßnahmen aus der nachhaltigen Wiederaufbauplanung am Kemnitzbach im Bereich des Parkteiches. Weiterhin steht in der Ortschaft Kemnitz der Ersatzneubau des Feuerwehrgerätehauses und in Altbernsdorf der Anbau einer Garage und Sanitärräumen am Gerätehaus bevor. Erfahrungsgemäß wird dieses Bauvorhaben auch ca. zwei Jahre in Anspruch nehmen. Zwischen Kemnitz und Bernstadt soll der Radweg durch den Freistaat und die Förderkulisse ALRad ertüchtigt bzw. in großen Teilen hergestellt werden. Der Streckenverlauf beginnt an der Zufahrtstraße zum Wald im Bereich Gaststätte Lindel – führt über den Parkplatz Waldbad, die Zufahrtstraße zu den Kleingärten, entlang der S129 bis zur Einmündung Wiesenweg in der Ortslage Bernstadt. Wir hoffen auf eine zügige Projektumsetzung. Weitere Vorhaben werden die Planungsarbeiten zum Gewerbegebiet G3 und die damit eng verbundene Entwässerungskonzeption des Gewerbegebietes sowie des feldseitigen Bereiches oberhalb des Wiesenweges entlang der Friedenshöhe bis in den Bereich „Am Wehr“ in Altbernsdorf. Es soll geprüft werden, durch welche Maßnahmen wildabfließendes Oberflächenwasser von der Wohnbebauung abgeleitet werden kann. In 2026 soll die öffentliche Toilette im Volksbankgebäude eingebaut werden und die weiteren Räumlichkeiten ebenso nutzbar gemacht werden. Im Erdgeschoss soll ein betreuter Jugendtreff mit festen Öffnungszeiten entstehen, und die Räume im Obergeschoss sollen barrierefrei für Praxisräumlichkeiten erschlossen werden. In direkter Nachbarschaft soll auf dem Gelände des sich in Abriss befindlichen Stadtkellers ein öffentlicher Begegnungsraum geschaffen werden. Hier sollen Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen etabliert werden. Technisch erforderlich werden unsere Brückenbauwerke der normgemäßen Prüfung unterzogen. Dies wird in der Folge Auswirkungen auf die zukünftigen Straßen- und Brückenbauvorhaben der Stadt Bernstadt haben. Hierzu ist zu sagen, dass wir aufgrund der guten Ausschöpfungsquote der vergangenen Jahre in 2026 keine Berücksichtigung mit unseren Maßnahmen gefunden hatten. Für das sog. Kommunalbudget, hier teilen sich Landkreis Görlitz und die Kommunen des Landkreises ca. 11 Mio. € pro Jahr eigenständig untereinander auf, haben wir bereits eine Vielzahl an Maßnahmen in der Vorbereitung. Hier wären beispielsweise die Straße am Kirchwehr, der Uferweg mit Stützmauer, die Bergstraße, die Klosterstraße sowie die Brücke an der Klosterstraße, die Brücke am Niederhof sowie die Anliegerstraße Am Pließnitztal von der Sporthalle aus mit Stützwand zu nennen. Es ist eine ungeordnete und unvollständige Aufzählung. Mit dem Radwegebau zwischen Kemnitz und Bernstadt soll auch das stark abschüssige Stück Radweg in Altbernsdorf im Bereich Am Wehr befestigt werden, um gerade den Kindern und Jugendlichen einen sicheren Radweg zur Schule anbieten zu können.
Diese Auflistung ist nicht vollständig, sie zeigt jedoch eines: es wird vieles getan und es ist weiterhin viel zu tun. Und dies ist nur zu schaffen, wenn wir es gemeinsam tun. Uns gegenseitig den Rücken stärken, Kompromisse finden und das wesentliche Ziel, die gute Entwicklung unserer Heimat, unserer Stadt und der Ortschaften nicht aus dem Blick verlieren. Hierfür ist es unabdingbar, dass wir durch eine aufgabengerechte Finanzausstattung dazu in die Lage versetzt werden und all dies in wirtschaftlich stabilen und gesellschaftlich friedlichen Gesamtumständen geschieht. Gerade letzteres erfüllt mit einer gewissen Schwere, wenn die großen Mächtigen sich bestrebt fühlen, die Regionen dieser Welt neu aufzuteilen. Sie mögen zur Besinnung kommen. Im Sinne und mit den Worten von Willy Brandt: „Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“