Seit dem 26.08.2026 hat der Platz des Friedens mehr historische Bedeutung hinzugewonnen. An diesem Tag fand die Ausstellungseröffnung „Was war, was ist? Fragmente einer Absicht“ statt, welche die NS-Zwangsarbeit im Mitteldeutschen Braunkohlerevier, u.a. auch Böhlen, beleuchtet. Seit einigen Jahren stehen auf dem Platz des Friedens ein Gedenkstein, davor platziert befindet sich eine Skulptur. Erklärt werden diese beiden Artefakte nicht. Denn auch die Skulptur und die Gedenktafel stehen für die Opfer der NS-Zeit. Die neue Ausstellung sollte nun die Erklärung an diesem Ort ergänzen.
Es handelt sich um eine audiovisuelle Ausstellung, an welcher Vereine, Historiker, Pädagogen, Schüler und Kunstschaffende unter der Leitung des Geräuschkulisse e.V. sowie der TELESKOPmusikproduktion seit langer Zeit gearbeitet haben. Unter anderem waren auch zwei Schulklassen an dem Projekt beteiligt, einmal vom Evangelischen Gymnasium Lernwelten in Großdeuben und einmal vom Gymnasium Am Breiten Teich in Borna. Neben den Audio-Inhalten, die per QR-Code hörbar sind, und den geschichtlichen Fakten, wurden auch Bilder von zwei Künstlerinnen in die Ausstellung einbezogen.
Besuchen Sie gerne diese informative und gelungene Ausstellung am Platz des Friedens in Böhlen.