Beim 6. Geiseltalsee-Cup am 23. August trafen die Frauen des SV Friesen Frankleben auf ein stark besetztes Teilnehmerfeld. Mit dem LSV Ziegelheim, der HSG Neudorf/Döbeln und dem SC DHfK Leipzig waren drei höherklassige Mannschaften zu Gast. Für die Friesen-Frauen bot das Turnier kurz vor dem Saisonstart die Gelegenheit, sich auf hohem Niveau zu testen.
Zum Auftakt unterlag Frankleben der HSG Neudorf/Döbeln mit 8:15. Gegen den SC DHfK Leipzig hielt die Mannschaft lange dagegen, musste sich aber mit 8:13 geschlagen geben. Auch gegen den späteren Turniersieger LSV Ziegelheim zeigte Frankleben eine engagierte Leistung, verlor jedoch mit 11:15. Am Ende belegten die Gastgeberinnen den vierten Platz. Wichtiger als die Platzierung waren die gesammelten Erfahrungen und die Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung. Das Turnier zeigte, woran die Mannschaft bis zum Saisonstart noch arbeiten muss. Für ein persönliches Erfolgserlebnis sorgte Lisa Marie Becker, die als beste Torschützin des Turniers ausgezeichnet wurde. Zur besten Torhüterin wurde Emily Basler vom SC DHfK Leipzig gewählt. Den Turniersieg sicherte sich der LSV Ziegelheim vor der HSG Neudorf/Döbeln und dem SC DHfK Leipzig.
Der SV Friesen Frankleben bedankt sich bei allen teilnehmenden Mannschaften, den Schiedsrichtern sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und die fairen, spannenden Begegnungen. Der Geiseltalsee-Cup erwies sich damit erneut als wichtiger sportlicher Härtetest und eine gute Vorbereitung auf die neue Saison.
Für den SV Friesen Frankleben ist die Pokalrunde beendet – die Blicke richten sich nun auf die neue Handballsaison. Sowohl Männer als auch Frauen zeigten trotz ihrer Niederlagen engagierte Auftritte.
Die Friesen-Männer unterlagen dem HSV 2000 Zerbst mit 28:32. Nach einem 14:16 zur Pause glich Frankleben in der zweiten Hälfte noch zum 23:23 aus, ehe Zerbst in der Schlussphase davonzog. Bastian Pohl und Michél Schmidt erzielten jeweils sechs Treffer, während Steffen Holzapfel für seine Verhältnisse mit fünf Toren eher zurückhaltend blieb. In der Verbandsliga Süd steht der Klassenerhalt an erster Stelle, nach der positiven Entwicklung wird aber auch ein einstelliger Tabellenplatz angepeilt. Zum Auftakt warten mit Fichte Erdeborn, dem HC Burgenland III und dem TSV Reichardtswerben gleich drei Derbys.
Auch die Friesen-Frauen zeigten gegen den Oberligisten TSV Niederndodeleben II eine starke Leistung. Beim 23:30 hielten sie die Partie lange offen, lagen in der 51. Minute sogar nur mit einem Tor hinten (22:23). Paula Hebestreit glänzte mit zwölf Treffern. Nach dem Oberliga-Abstieg peilt Frankleben in der neuen Saison die Medaillenränge an und möchte bei entsprechender Gelegenheit auch um den Meistertitel kämpfen.
Die Pokalauftritte haben gezeigt: Beide Friesen-Teams gehen mit Selbstvertrauen in die neue Saison.
Ein ganz besonderes Handballerlebnis durften die Mädchen der weiblichen E- und D-Jugend des SV Friesen Frankleben am letzten Augustsonntag erleben. Beim Bundesligaspiel vor 641 Zuschauern des SV Union Halle-Neustadt gegen die TuS Metzingen waren unsere Nachwuchshandballerinnen als Einlaufkinder mit dabei.
Schon vor dem Anpfiff war die Aufregung riesig. Gemeinsam mit den Bundesligaspielerinnen ging es vor voller Kulisse in die Halle. Für die jungen Friesen war es etwas ganz Besonderes, ihre Vorbilder einmal nicht nur von der Tribüne aus zu sehen, sondern den Bundesligahandball hautnah hinter den Kulissen und direkt am Spielfeld mitzuerleben.
Anschließend verfolgten die Mädchen eine spannende Partie, in der die Wildcats dem Favoriten aus Metzingen lange Paroli boten. Am Ende mussten sich die Gastgeberinnen knapp mit 30:32 geschlagen geben. Der guten Stimmung bei den Friesen tat das jedoch keinen Abbruch.
Der SV Friesen Frankleben bedankt sich herzlich beim SV Union Halle-Neustadt für diese tolle Möglichkeit und das unvergessliche Erlebnis für unseren Nachwuchs.
Laufen – 10 x 10 macht Hundert – herausragende Laufleistung von Sarah Schwarzer
Eine außergewöhnliche Laufleistung hat Sarah Schwarzer vom SV Friesen Frankleben vollbracht. Beim 100-km-Lauf des LC Auensee in Leipzig absolvierte sie am 22. August erstmals die komplette Distanz.
Auf einem zehn Kilometer langen Rundkurs rund um den Auensee ging es für Schwarzer zehnmal auf die Strecke. Start war bereits um 6 Uhr. Regen und schwierige Wetterbedingungen machten die Herausforderung zusätzlich anspruchsvoll. Auch nach der Hälfte der Distanz hielt die Franklebenerin durch und kämpfte sich bis ins Ziel.
Nach zehn Runden und 100 Kilometern erreichte Schwarzer schließlich das Ziel – die längste Laufstrecke ihres bisherigen Lebens. Als zweitbeste Frau ihrer Altersklasse krönte sie ihre Ausdauerleistung zudem mit einem starken sportlichen Ergebnis.
Der SV Friesen Frankleben gratuliert seiner Läuferin herzlich zu dieser herausragenden Leistung.