Richard Schuberth ist Spreewald-Literaturstipendiat des Jahrgangs 2021.
Am 21. Januar stellt der österreichischen Autor Richard Schubert im Bleiche-Literatursalon seinen neuen Roman „Der Paketzusteller“ vor und liest zudem ausgewählte Aphorismen aus seinem Werk „Neues Wörterbuch des Teufels“.
In „Der Paketzusteller“ trifft eine 48-jährige „Facebook-Queen“ auf einen Paketzusteller – und eine überraschende Liebesaffäre beginnt mitten im realen Leben. Als der Geliebte spurlos verschwindet und sich Hinweise mehren, dass er von seinem Chef ermordet wurde, entwickelt die Protagonistin einen Racheplan. Doch dieser misslingt spektakulär – mit unerwarteten Folgen für ihr Leben und einem fulminanten, ungewöhnlichen Finale.
Mit bissigem Humor und pointierter Beobachtungsgabe führt Schuberth durch die reale und digitale Scheinwelt sozialer Medien. Trotz aller Hoffnungslosigkeit bleibt die Vision eines solidarischen, politischen Handelns stets sichtbar – wie ein Gleis, das nie ganz aus dem Blick gerät.
Richard Schuberth, 1968 in Ybbs an der Donau (Niederösterreich) geboren, schreibt in zahlreichen literarischen Gattungen, darunter Roman, Essay, Kurzgeschichte, Aphorismus, Lyrik und Drama. Sein Werk ist geprägt von sprachlicher Präzision, geistigem Witz und scharfer Analyse.
Die Lesung beginnt am 21. Januar um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 035603–620 oder buchhandlung@bleiche.de.