Besuch aus der polnischen Partnergemeinde Lubrza konnten Amtsdirektor Tobias Hentschel (l.) und der Burger Bürgermeister Bernd Ragotzky (m.) Ende des Jahres begrüßen. Die polnische Partnergemeinde beabsichtigt den Ausbau des touristischen Angebotes, von dem deutsche, wie auch polnische Gäste profitieren sollen. Um auf die Erfahrungen des deutschen Partners aufbauen zu können, wurden dazu zwei Kooperationsverträge mit dem polnischen Bürgermeister Ryszard Skonieczek (r.) unterzeichnet. Die Maßnahme wird über die Euroregion Spree-Neiße-Bober gefördert.
Auch im neuen Jahr sind die Aufgaben des letzten Jahres keine anderen geworden. Dennoch ist der Jahreswechsel die Zeit, in der wir Projekte abschließen, neue Pläne schmieden, Prioritäten neu ausrichten, und wir uns vielleicht von der ein oder anderen Idee auch mal verabschieden.
Im vergangenen Jahr sind mit dem Burger Bürgermeister Hans-Jürgen Dreger und dem Amtsbrandmeister Markus Weber zwei bedeutende Persönlichkeiten unseres Amtes aus ihrem Leben gerissen worden und haben eine große Lücke hinterlassen.
Mit großer Anteilnahme verabschiedeten das Amt und die Feuerwehrfamilie gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten am 20. Dezember unseren landesweit geschätzten Amtsbrandmeister Markus Weber und standen seiner Familie in dieser schweren Stunde bei. Sein großartiges Engagement verdiente diese Wertschätzung.
Wieder einmal möchte ich erinnern: Haben Sie Ihre Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament, Unternehmensnachfolge, Versicherungsthemen und Passwörter so geordnet und auch vor einem Brand sicher verwahrt, dass nahe Verwandte, Vertreter oder Kollegen diese finden können? Bitte prüfen Sie Ihre Unterlagen im Sinne Ihrer Liebsten!
Vor einem Jahr hatte ich noch gemahnt, weil der ein oder andere noch keine Grundsteuererklärung abgegeben hat.
Inzwischen liegen erste Klageergebnisse vor. Man kann davon ausgehen, dass der in Brandenburg von der letzten Regierung eingeschlagene Weg, auf das Bundesmodell zu setzen, der richtige war.
Die vom Bund vorgeschlagene Steuererhebungsmethode ist Stand heute verfassungskonform, während in anderen Bundesländern „Eigenentwicklungen“ nachgebessert werden müssen.
Die meisten haben auch verstanden, dass es bei Änderungen Sinn macht, sich mit dem zuständigen Finanzamt auseinander zu setzen und nicht der erhebenden Kommune seine Änderungswünsche bei den Bemessungsgrundlagen vorzutragen.
Auch wenn die Kommunalfinanzen damit zunächst abgesichert sind, kämpfen Gemeinden mit steigenden Preisen. Helfen Sie mit, wenn es darum geht, Energie einzusparen oder neue Einnahmen zu generieren. Nutzen Sie Fördermöglichkeiten wie die Kleinprojektefonds für Vereine oder den JTF-Fonds für Unternehmen.
Im Bereich Energieversorgung sind unsere Gemeinden aktiv: moderne LED-Straßenlampen, Photovoltaikanlagen und alternative Wärmeversorgung. Im laufenden Jahr werden sich die Gemeinden mit ihrer Wärmeplanung beschäftigen, Potenziale ergründen und Rückschlüsse für die eigene Wärme- und Energieerzeugung ziehen. Entsprechende Förderprogramme stehen zur Umsetzung dieser gesetzlichen Pflicht bereit.
Wir bei uns im Amtsgebiet müssen da sicher kleinere Brötchen backen, als etwa Kommunen mit Fernwärmeangeboten und eigenen Stadtwerken, die inzwischen erfolgreich in Windparks und PV-Anlagen investiert haben und mit den Gewinnen die eigenen Strukturen kofinanzieren und für günstige Preise sorgen.
Auch wenn wir keine Windparks erhalten werden, können PV-Anlagen und Biogasanlagen einen wichtigen Beitrag leisten. Ziel bleibt eine CO₂-neutrale und bezahlbare Energieversorgung bis spätestens 2050 – für jedes Haus und jede Gemeinde.
Ich bitte Sie schon heute, sich mit Ihren Idee in die durch die Bauverwaltung anzuschiebenden Prozesse einzubringen, um auch langfristig eine kostengünstige Energieversorgung für unsere Dörfer abzusichern und bei der eigenen Heizung dann auf das richtige Pferd setzen zu können.
Andere Regionen machen es vor, und wir können es ebenso schaffen:
Mach mit, mach`s nach - und vor allem mach`s besser!
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ich wünsche Ihnen bei Ihren Zukunftsprojekten gute Ideen, Freude bei der Umsetzung und partnerschaftliche Unternehmen - gern aus unseren Gemeinden und der Region.