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Burger Spreewald Zeitung | Amtsblatt für das Amt Burg (Spreewald)
Ausgabe 13/2019
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Atem holen und neue Kräfte sammeln

20. Benefizkonzert am 29. November unterstützt Kinderhaus Pusteblume

Eine echte Erfolgsgeschichte ist das Benefizkonzert der Chöre und Instrumentalkreise des Amtes Burg (Spreewald). Am Freitag, dem 29. November findet das 20. Konzert statt, diesmal zu Gunsten des "Kinderhauses Pusteblume" der Johanniter. Schirmherr ist Amtsdirektor Tobias Hentschel.

Kantorin und Organisatorin Lydia Budischin ist stolz, "dass die Idee vom ersten Konzert 20 Jahre gehalten hat und wir viel an Freude und Erfahrungen dazu lernen konnten." Jedes Konzert hatte einen anderen Spendengrund. Im jährlichen Wechsel wurden ein internationales Projekt und eines aus der Region unterstützt. Bis einschließlich Konzert Nr. 19 konnten 30.665 Euro!!!! als direkte Spenden weitergegeben werden.

Das 20. Benefizkonzert am Freitag, dem 29. November, um 19 Uhr, setzt sich für das Johanniter-Kinderhaus Pusteblume ein, das gegenwärtig in der Zweiten Kolonie errichtet wird.

Seit vielen Jahren unterstützt der Regionalverband Südbrandenburg des Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. schwer und lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien.

"Die Nachricht, dass das eigene Kind schwer erkrankt ist und sterben wird, hebt die Welt der ganzen Familie aus den Angeln", sagt Projektleiter Roland Hauke. "Die Sorge um das kranke Kind, die Pflege, Arzt- und Klinikaufenthalte bestimmen den Alltag. Gesunde Geschwisterkinder müssen notgedrungen oft hinten anstehen. Dies alles kostet Kraft."

Das Johanniter-Kinderhaus Pusteblume möchte diesen Familien Entlastung und Unterstützung sowie Begleitung in den schweren Stunden des Abschieds bieten. Anders als ein Hospiz für Erwachsene ist ein Kinder- und Jugendhospiz nicht nur ein Ort der letzten Lebensphase. Die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden und unheilbaren Erkrankungen fahren gemeinsam mit ihren Familien dorthin, um bei Entlastungsaufenthalten zwischendurch Atem zu holen und neue Kräfte zu sammeln.

Die „Pusteblume“ wird im Mai 2020 als erstes stationäres Kinder- und Jugendhospiz Brandenburgs eröffnet. Es entstehen zwölf helle und freundliche Zimmer für die erkrankten Kinder und Jugendlichen sowie weitere zwölf Zimmer für die mitreisenden Angehörigen. In der angegliederten ambulant betreuten Wohngruppe entstehen weitere acht Plätze für Kinder und Jugendliche, die rund um die Uhr medizinisch und pflegerisch versorgt und betreut werden müssen.

"Bitte unterstützen Sie unser deutschlandweit einmaliges Herzensprojekt und helfen Sie mit, schwerkranken Kindern und Jugendlichen und ihren Familien Geborgenheit im Kinderhaus Pusteblume zu schenken", lädt Roland Hauke ein, der sich bereits jetzt für die Unterstützung und das Engagement des Organisationteams und aller Mitwirkenden ganz herzlich bedankt.