„Natürlich sind Eheschließungen sehr präsent, aber das Aufgabenspektrum ist sehr viel umfangreicher und abwechslungsreich“, sagt die Leiterin des Standesamtes Burg (Spreewald), Lysann Pehla.
Neben den 146 Trauungen gab es 2025 sieben Nachbeurkundungen für Ehen, die im Ausland geschlossen wurden; in den USA (z. B. Las Vegas), in der Ukraine, in Dänemark, in Griechenland und in Dubai. Nachbeurkundungen sind auch bei Geburten im Ausland (vier) notwendig. Beurkundet wurden drei Hausgeburten; zwei in Kolkwitz/Gołkojce und eine in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota). Weiterhin wurden 190 Sterbefälle registriert: 60 in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota), 27 in Drebkau/Drjowk, 67 in Kolkwitz/Gołkojce und 36 in Neuhausen.
Mit der Änderung des Namensrechtes kamen auf das Standesamt ein erhöhtes Aufgabenvolumen zu. Jedes bereits vor diesem Stichtag verheiratete Paar kann seit dem 01.05.2025 seinen Ehenamen neu bestimmen. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältiger geworden. Neu ist beispielsweise, dass beide Partner einen gemeinsamen Doppelnamen führen möchten, was früher nur einem möglich war. Auch Kinder können jetzt den Doppelnamen tragen.
Viele Erwachsene kommen zudem ins Standesamt, um die Reihenfolge der Vornamen zu ändern, z. B. den sogenannten Rufnamen an erste Stelle zu setzen.