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Burger Spreewald Zeitung - Amtsblatt für das Amt Burg (Spreewald)
Ausgabe 5/2026
Aktuelles
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Neues Grün für den Spreewaldkurort

Stefanie Neumann und Michael Meisler haben an der neuen penkebrücke (im Hintergrund) Sumpfeichen gepflanzt.

Zahlreiche neue Bäume erhielt bzw. erhält Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) in diesen Wochen. Für Bestürzung sorgte jedoch, dass auf dem Schlossberg alte Linden gefällt wurden.

Auf dem Schlossberg mussten zwei alte Linden gefällt werden, was bei einigen Menschen für Bestürzung sorgte. Wie Bauhofleiter Jens Groschischka berichtet, habe man bereits 2019 festgestellt, dass die Bäume stark geschädigt und mit dem Spaltblättling befallen sind. Mittels eines speziellen Düngers und einer Kroneneinkürzung habe man versucht, sie zu vitalisieren. Im vergangenen Jahr haben die Bäume nun gar kein Laub mehr gezeigt, weshalb beim Landkreis die Fällgenehmigung beantragt und genehmigt worden ist. Leider, so vermutet Jens Groschischka, werden in den nächsten Jahren weitere Bäume gefällt werden müssen, wenn sie sich nicht erholen. Als Ausgleich für die jetzt gefällten werden im Herbst neue Linden gepflanzt.

Unterdessen werden weitere neue Bäume mit ihrem Grün das Ortsbild verschönern. So hat der Bauhof in der Spreestraße Ahornbäume gepflanzt, um das Zerfahren und Verdichten der Bankette durch parkende Fahrzeuge zu verhindern. Am Parkplatz in der Spreestraße werden die abgestorbenen Kugelrobinien durch Ahorn- und Lindenbäume ersetzt.

Der Festplatz, einschließlich des Parkplatzes, so hat es die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung im Dezember beschlossen, soll wieder Bäume erhalten, die im Sommer bei den Festen für Schatten sorgen. Sechs Platanen, zwei Linden und eine Blutbuche wurden dafür ausgewählt, die nach dem Spreewaldmarathon gepflanzt werden sollten.

An der erneuerten Brücke am Penkeweg sind im April drei Sumpfeichen gepflanzt worden. Auch der Ortsteil Müschen/Myšyn erhält neues Grün. Zwei Linden und ein Ahorn werden am Friedhof gepflanzt. (K. Möbes)