Heike Budarick, Ralf Zimmermann und Fritz Matschenz (v. l.) gestalteten Keramikgefäße in der Töpferei Möbert.
Es ist nun schon seit einigen Jahren in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) Tradition, dass die auf der Woklapnica geehrten Personen und Vereine ein ganz besonderes Erinnerungsstück selbst kreativ gestalten können. So trafen sich diesmal rechtzeitig vor Ostern Heike Budarick, die für ihre Tätigkeit als Trainerin der Kinderturngruppe der SG Burg geehrt wurde, sowie Fritz Matschenz und Ralf Zimmermann vom Förderverein der Feuerwehr Burg-Kauper in der Töpferei Möbert, um unter Anleitung von Ilona Möbert, bei Kaffee und Kuchen, Keramikgefäße individuell zu gestalten.
Die Töpferei Möbert nutzt alljährlich die Energie des Osterfeuers, um Keramikbrände anzufertigen. Die enormen Energiemengen dienen dem Brand der Rohlinge, die vor dem Abbrennen im Holz deponiert werden und nach Abkühlung der Osterfeuerasche, oft erst zwei Tage später, hervorgeholt werden. Töpferin Ilona Möbert ist dann sehr angespannt und voller Erwartung auf das Ergebnis, denn auf Temperaturverläufe und Brenndauer hat sie nach dem Entzünden des Osterfeuers keinen korrigierenden Einfluss. (P. Becker/möb)