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Burger Spreewald Zeitung - Amtsblatt für das Amt Burg (Spreewald)
Ausgabe 6/2022
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Sagenhaftes geschieht am Bismarckturm

Jolka (r., Julia Schmidt) und Jorko (Jakub Wowčer) springen in ein neues sagenhaftes Kapitel um den Wendenkönig.

Spannende Kapitel um den legendären Wendenkönig vom 4. bis 6. Juni

In wenigen Tagen verwandelt sich der Burger Schlossberg mit dem Bismarckturm wieder in die zauberhafte Kulisse der Spreewälder Sagennacht. Jeden Abend vom 4. bis 6. Juni nehmen die Lutki Jolka und Jorko die Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt des Wendenkönigs.

Seit 2006 bereichert die Spreewälder Sagennacht das kulturelle Leben des Kurortes Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) und der gesamten Spreewaldregion. Sie ist ein ganz besonderes Angebot für alle Einheimischen und für Urlaubsgäste, eine Veranstaltung für die ganze Familie, für jede Generation. „Die Spreewälder Sagennacht ist in der Region bekannt und hat viele Fans, die jedes Jahr wiederkommen, um eine neue Legende um den Wendenkönig zu erleben“, berichtet Christoph Neumann, stellvertretender Amtsdirektor. In den vergangenen zwei Jahren hat vor allem der Kulturbereich schwere Einschränkungen hinnehmen müssen. Auch die Spreewälder Sagennacht, die nach dem Neuanfang 2015 mit dem Sorbischen National-Ensemble endlich wieder die gewohnten Zuschauerzahlen erreichen konnte, musste zwei Jahre pausieren „Deshalb ist es wichtig, wieder auf die Bühnen zu gehen und den Menschen einzigartige Momente zu schenken, die lange in Erinnerung bleiben“, so Neumann. „Umso mehr freut es mich, dass die Burger Gemeindevertretung sich für die Fortführung der Veranstaltung im kommenden Jahr ausgesprochen hat, trotz des hohen fünfstelligen Zuschusses, den die Gemeinde jährlich beisteuern muss.“

Die Spreewälder Sagennacht verknüpft auf einzigartige Weise Geschichte, Brauchtum, Sprache und Sagenwelt der Sorben/Wenden miteinander. Sie schärft das Bewusstsein für die Geschichte und stiftet Identität in der gesamten Region.

„Eine wichtige Besonderheit der Sagennacht ist ohne Zweifel, dass Profis und Laienkünstler gemeinsam agieren“, schwärmt Christoph Neumann. Von Beginn an gestalten Vereine und Tanzgruppen aus der Region nicht nur das Vorprogramm mit, sondern sind, neben Statisten aus der Bevölkerung, auch im Hauptprogramm zu erleben. So sind in diesem Jahr u. a. Mitglieder des PSV Cottbus´90 e. V. - Abteilung Kampfkünste „Tokugawa“ und vom Reiterhof Kutzeburger Mühle mit dabei.

„Wir hoffen und wünschen uns, dass das neue spannende Kapitel um den legendären Wendenkönig viele Gäste auf den Schlossberg ziehen wird“, so Christoph Neumann. „Es lohnt sich, versprochen!“ (Mehr auf Seite ...)