Foto von den Raupen des Eichenprozessionsspinners.
Auch im Amt Burg (Spreewald) sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners aufgetreten. Besonders in sensiblen Bereichen, Vorrang haben Spielplätze, Kindertagesstätten und Schulen, werden Nester entfernt.
Fließe im Bereich des Kurortes Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) mussten nicht gesperrt werden.
Vielfach war in den vergangenen Wochen in den Medien über die Situation rund um Schlepzig im Unterspreewald und über dortige Fließsperrungen berichtet worden. Dies hatte zu zahlreichen Nachfragen in der Touristinformation, aber auch bei den touristischen Leistungsträgern geführt. Jedoch mussten im Oberspreewald, zu welchem Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) gehört, keine Fließe gesperrt werden. Kahnfahrten, Paddel- oder Kanutouren sind weiterhin möglich! Auch für das Fahrradfahren oder Wandern gelten keine Einschränkungen.
Dennoch hat sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) auch im gesamten Amtsgebiet, vor allem in freistehenden Eichenbeständen, ausgebreitet. Betroffen sind/waren alle Amtsgemeinden. Nachgewiesen wurde er an einzelnen Bäumen bzw. Baumgruppen unter anderem in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) im Penkeweg, Wildbahnweg, im Bereich Schlossbergweg, im Kurpark, auf der Kauperinsel, am Sportplatz Schmogrow/Smogorjow, in Werben/Wjerbno im Bauernende und an der Kita in Fehrow/Prjawoz. Warn- und Hinweisschilder wurden aufgestellt. An exponierten Stellen wurde der EPS abgesaugt; dazu zählen zum Beispiel die Schulstraße an der Kita in Werben/Wjerbno, der Bereich an der Grundschule in Briesen/Brjazyna sowie der Friedhof Guhrow/Góry.
Die gesundheitliche Gefährdung für den Menschen entsteht durch den Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen des Prozessionsspinners. Symptome sind ein sehr unangenehmer Juckreiz meist mit folgender Hautentzündung (Dermatitis, Ekzeme). Weiterhin kommt es häufig zur Reizung der Schleimhäute der Augen oder der Atemwege.
Inzwischen sollten sich die Raupen verpuppt haben bzw. bereits als Falter zu beobachten sein.