Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
ich möchte diese Ausgabe des Lokalanzeigers nutzen und über die aktuelle Haushaltssituation informieren. Details finden Sie im Bürgerinformationssystem auf der Homepage unserer Stadtverwaltung.
Gestern Abend (12.03.2026) hatten wir unsere 2. Lesung des Haushalts der Stadt Bad Gottleuba-Berggießhübel. Wir sind somit in Abstimmung mit dem Stadtrat auf einem guten Weg und ich bin zuversichtlich, dass wir spätestens im Juli 2026 im Haushaltsvollzug sind. Der aktuelle Haushalt wird jedoch ein hohes Defizit ausweisen und wir müssen von den vorhandenen liquiden Mitteln zehren. Aus diesem Grund sind wir in allen Bereichen zur Sparsamkeit verpflichtet und haben dazu schon verschiedenen Maßnahmen ergriffen. Der Haushalt wird trotzdem genehmigungsfähig sein, sowie dringend notwendige Investitionen enthalten. So werden beispielsweise im Ortsteil Hellendorf eine zwingend benötigte Brücke und im Ortsteil Berggießhübel ein neues Gerätehaus für unsere Feuerwehr errichtet. Solche Maßnahmen sind wichtig und gehören zu den Pflichtaufgaben der Stadt. Ohne den Einsatz von Fördermitteln wären die genannten Projekte allerdings nicht umsetzbar. Während meiner Amtszeit konnten wir so schon 6 Millionen (16 Millionen mit dem Glasfaserausbau) an Fördermitteln für die Stadt sichern und gemeinsam mit dem Stadtrat in sinnvolle Projekte investieren. Dieses Jahr schlägt jedoch die allgemein schlechte Finanzlage von Wirtschaft, Bund und Land bis zu den Kommunen und damit zu uns durch. Die Zuweisungen sind um etwa 1 Million zurückgegangen, die Kreisumlage ist gestiegen und auch die Personalkosten entwickeln sich stetig. Dazu ein langer Winter und hohe Energiekosten. Aber nach einem Tunnel kommt bekanntlich auch wieder Licht, da bin ich mir sicher. Deshalb tun wir unser Bestes, blicken nach vorn und werden versuchen einen möglichen Stillstand für unsere Stadt zu vermeiden. Es gibt viel zu tun und wir packen es gemeinsam an. Dafür habe ich vor fast 5 Jahren von Ihnen das Vertrauen und damit meinen Auftrag als Bürgermeister erhalten. Ich freue mich deshalb auf die kommenden, wenn auch schwierigen Aufgaben.