Zum Tag des Wassers, am 22.03.2026, durften wir bei strahlendem Sonnenschein die Talsperre Gottleuba und das Wasserwerk zum Tag der offenen Tür erleben – und das Interesse war überwältigend: Bereits am Vormittag sorgten übervolle Pendelbusse und ein stetiger Besucherandrang für eine großartige Atmosphäre rund um die Anlage.
Die feierliche Eröffnung erfolgte gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren aus Betrieb, Politik und Region, die die Bedeutung dieser Anlage für den Hochwasserschutz, die Trinkwasserversorgung und unsere Heimat eindrucksvoll unterstrichen haben.
Die Talsperre Gottleuba wurde in den 1960er und 1970er Jahren auch als Antwort auf die verheerenden Hochwasserereignisse (1897, 1927, 1957) errichtet und zählt zu den wichtigsten wasserwirtschaftlichen Bauwerken in der Region.
Sie dient nicht nur dem Hochwasserschutz im Gottleubatal, wie wir 2002 eindrucksvoll erlebt haben, sondern auch der Trinkwasserversorgung, der Naherholung sowie der Niedrigwasseraufhöhung der Elbe.
Gerade vor dem Hintergrund vergangener Hochwasserereignisse wird deutlich, wie unverzichtbar diese Anlage und die Rückhaltebecken sowie Stützmauern der Bäche für den Schutz unserer Stadt und der gesamten Region sind. Deren Erhalt ist eine Generationenaufgabe. Übrigens erfolgt dieses Jahr der Bau einer Fußgängerbrücke über die Vorsperre. Darüber freue ich mich persönlich sehr.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisatoren, Helfern und Beteiligten, die diesen Tag möglich gemacht haben – sowie den tausenden Besucherinnen und Besuchern für das enorme Interesse!
Solche Tage zeigen: Infrastruktur ist nicht nur Technik – sie ist gelebte Verantwortung für unsere Zukunft. Auf die nächsten 50 Jahre mit unserer Talsperre in Bad Gottleuba.