Liebe Einwohner der Gemeinde Arzberg,
Straßen gelten als befestigte Landwege, die dem Verkehr, Transport und der Ortsveränderung dienen. Sie sind meist öffentliche Verkehrsbauten als tragfähige Zuwege zu Zielorten. Auf ihnen zu fahren ist für die Nutzer gebräuchlich und angenehm, aber auch gefährlich - siehe Geisterfahrer, Wettrennen oder Schlaglochrisiko und nervig: Spritgeld, Umleitungsherausforderungen, Blitzer.
Straßen bauen, sanieren und unterhalten ist zudem kostspielig - für die Baulastträger, das sind sehr oft Kommunen. Unsere Gemeinde Arzberg mit ihren 18 Ortsteilen verfügt über ein Straßennetz von rund 72 km, davon 30 km Kommunalstraßen. Gerade diese Gemeindestraßen zu bewirtschaften - mit einer komplexen Unterhaltung, bei Schnee mit Winterdienst, im Sommer bei der Mahd am Straßenrand – braucht Technik, geschulte Mitarbeiter und Geld. Das wird auch bei diesem Posten immer knapper, aber die Anforderungen immer umfangreicher. Und nun bringt auch noch eine Straße das gesamte Arzberger, deutsche, ja weltweite Straßensystem scheinbar aus den Fugen: die (Wasser-)Straße von Hormus. Sie sorgt für Transport-Stopp von gut befüllten Schiffen und somit für neue, vielfache Krisenherde. Eine Straße bringt das gesamte globale Gefüge in Schieflage. Was ist eine Alternative? Die Bahn! Ja, aber die kommt nicht bis Arzberg und auch sonst fährt zu oft ein Zug nach Nirgendwo… Was bleibt also? So wie der Rest der Welt muss auch Arzberg da durch – mit Zuversicht. Und Angela Merkel hat es schon gewusst: Wir schaffen das!