Beilrode (HG). Großer Erfolg für den Nachwuchs des SV Beilrode 09:
Der 14-jährige Bruno Hagelstein erreichte bei der Landeseinzelmeisterschaft im Kegeln in Eilenburg den dritten Platz. Bei diesem Wettbewerb treffen die besten Spieler seiner Altersklasse aus ganz Sachsen aufeinander. Besonders knapp verpasste Bruno dabei sogar die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Lediglich zwei Holz fehlten am Ende für das begehrte Ticket. "Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn" freut sich Vater Heiko Hagelstein, der zugleich Trainer des Beilroder Nachwuchses ist. Unter seiner Leitung und mit Unterstützung von Manuela Frenzel trainieren derzeit 18 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren. Das Training findet jeweils mittwochs bis freitags ab 16 Uhr auf der Kegelbahn in Beilrode statt. Der Nachwuchsbereich des Vereins entwickelt sich damit weiterhin sehr positiv. Auf Bruno wartet bereits die nächste Herausforderung. Ab dem kommenden Jahr startet er in der Altersklasse U 19. "Das wird ein schwieriger Weg, weil die Erwachsenen mit größeren Kugeln spielen und er sich erst daran gewöhnen muss", erklärt Trainer Hagelstein.
Doch nicht nur der Nachwuchs konnte zuletzt überzeugen. Auch die Erwachsenenmannschaft des SV Beilrode 09 feierte einen bedeutenden Erfolg. Beim traditionellen Zehn-Städte-Turnier in Stauchitz sicherten sich die Beilroder Kegler in diesem Jahr den Gesamtsieg. Das Turnier wurde vor 65 Jahren von den Post-Mannschaften ins Leben gerufen. "Seit 2014 ist der SV Beilrode 09 jedes Jahr dabei. Initiator war damals der leider 2023 verstorbene Holger Hermann", erinnert Maik Sonntag, der im Beilroder Verein als Mannschaftsleiter fungiert. Nach schwierigen Anfangsjahren gelang den Beilrodern nun in Stauchitz der große Triumph. "Wir sind darauf stolz wie Bolle und wünschen uns, dass die Teilnahme an diesem Turnier auch in Zukunft zum festen Bestandteil unserer Vereinsarbeit wird", so Sonntag weiter. Als Sieger des diesjährigen Wettbewerbs durften die Sportfreunde gleich vier Pokale mit nach Hause nehmen. Einer davon bleibt allerdings nicht dauerhaft in Beilrode, sondern wird als Wanderpokal jährlich weitergereicht.