Mit einer Blutspende kann bis zu drei Patienten geholfen werden, denn die 500 Milliliter Blut einer Vollblutspende werden weiterverarbeitet und in die Bestandteile Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Blutplasma (flüssiger Bestandteil des Blutes) aufgetrennt. Die Vollblutspende ist mit rund 3,5 Millionen Spenden jährlich die häufigste Spendeart für Blut oder Blutkomponenten in Deutschland.
Für den Einsatz von Blutpräparaten bei Patienten – die sogenannte Transfusion – gilt, dass die Gabe von aus Vollblutspenden gewonnenen Erythrozytenkonzentraten (EK) den größten Anteil ausmacht. Rund 3,2 Millionen EKs werden in Deutschland jährlich übertragen. Sie sind nach der Blutspende bei Lagerung zwischen +2 und +6 Grad Celsius maximal 42 Tage haltbar.
Umgangssprachlich wird das EK oft als „Blutkonserve“ bezeichnet. Die wirksamen Bestandteile des Konzentrats sind rote Blutkörperchen. Deren Hauptaufgabe ist der Transport von Sauerstoff und anderen Atemgasen, ermöglicht durch das in ihnen enthaltene Protein Hämoglobin. Eingesetzt werden sie bei Blutarmut, starkem Blutverlust oder chronischen Erkrankungen. Auch nach starken Chemotherapien oder Bestrahlungen kann das Knochenmark von Patienten vorübergehend so stark geschädigt sein, dass diese Akutphase mit EKs überbrückt werden muss. Ohne freiwillige Blutspenden gäbe es keine Erythrozytenkonzentrate. Jede Blutspende hilft, Leben zu retten.
| Datum | Spendelokal | Straße | Spendeort | Uhrzeit |
| 28.08.2026 | Feuerwehr- gerätehaus | Bahnhofstr. 19 | Beilrode | 15:00 - 18:00 |
*Änderungen vorbehalten