Titel Logo
Amtsblatt der Stadt Bad Schandau und der Gemeinden
Ausgabe 2/2026
Stadt Bad Schandau
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Neujahrsempfang der Stadt Bad Schandau

Am Sonnabend, dem 10. Januar 2026, fand unser traditioneller Neujahrsempfang im Hotel Elbresidenz an der Toskana Therme statt.

Trotz des verschneiten Winterwetters mit seinen Herausforderungen bei der Anreise, waren erneut viele Gäste zugegen. Der Bürgermeister begrüßte unseren Landrat, Herrn Michael Geisler, seine Bürgermeisterkollegen, Herrn Dr. Andreas Heine aus Reinhardtsdorf-Schöna, Herrn Tobias Kummer aus Königstein und Herrn Daniel Brade aus Hohnstein sowie die Altbürgermeister Herrn Klaus Heidrich und Herrn Andreas Eggert. Herr Bürgermeister Thiele aus Rathmannsdorf lies sich kurzfristig entschuldigen.

Er begrüßte sehr herzlich die anwesenden Stadt- und Ortschaftsräte aus Bad Schandau und den Stadtteilen, die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen, Vertreter aus den Gemeinden Rathmannsdorf und Reinhardtsdorf-Schöna, Ehrenamtsträger, Vertreter der Kirchen, Institutionen, Vereine und Verbände, die eingeladenen Unternehmer sowie alle Selbstständigen und natürlich alle Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Freunde von Bad Schandau! Er wünschte allen Anwesenden für das Jahr 2026 alles Gute, vor allem Gesundheit und persönliches Glück.

Auszug aus der Neujahrsrede:

Es gilt das gesprochene Wort!

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

wie jedes Jahr ist auch diesmal der Beginn nicht leicht.

Einen Rückblick auf das vergangene Jahr mit einem Ausblick auf das kommende zu verbinden, zentrale Botschaften klar zu formulieren und Sie zugleich mit einem positiven Gefühl in das neue Jahr zu begleiten – ohne dabei zu langatmig zu werden – ist eine schöne, aber anspruchsvolle Aufgabe. Die ersten sechs Tage des Jahres 2026 wurden von dramatischen, weitreichenden Ereignissen geprägt:

Einem massiven US-Militäreinsatz in Venezuela mit der Festnahme eines amtierenden Staatsoberhaupts, einer verheerenden Brandkatastrophe mit zahlreichen Opfern in der Schweiz,

markanten internationalen diplomatischen Spannungen und anhaltenden Diskussionen über Sicherheit, Recht und Verantwortung im globalen Kontext.

Diese Geschehnisse haben nicht nur politische und humanitäre, sondern auch rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen, die voraussichtlich die internationale Agenda im weiteren Jahresverlauf bestimmen werden.

Trotz der Schwere und Tragweite der Ereignisse der ersten Januartage bietet der Jahresbeginn 2026 auch Anlass zu konstruktiver Hoffnung.

Die globalen Krisen führen uns eindrücklich vor Augen, wie verletzlich politische Ordnungen, gesellschaftliche Sicherheit und internationale Zusammenarbeit bleiben. Zugleich machen sie deutlich, wie dringend belastbare Institutionen, verantwortungsvolle Führung und solidarisches Handeln gebraucht werden.

Wenn Staaten, Organisationen und Zivilgesellschaft aus diesen Erfahrungen lernen, Risiken ernst nehmen und entschlossen auf Dialog, Rechtsstaatlichkeit und Prävention setzen, können aus Momenten der Erschütterung Impulse für Stabilität, Reform und menschliche Verantwortung entstehen. Das neue Jahr fordert Realismus und Haltung – bietet aber ebenso die Chance, durch gemeinsames Handeln mehr Sicherheit, Gerechtigkeit und Resilienz zu schaffen.

Auch die kommenden Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene und die damit verbundenen Entwicklungen und möglichen Auswirkungen für unsere Stadt haben mich über die Feiertage gedanklich sehr beschäftigt. Die Finanzlage der Kommunen, ich darf hier die Landkreise miteinschließen, bereitet einem schon Kopfzerbrechen. Die Kommunen und die Landkreise haben ihre Hausaufgaben gemacht. Seit vielen Jahren erfolgt ein ständiger Konsolidierungsprozess.

Diese Maßnahmen dienen der Sicherung der laufenden Finanzierung, dennoch setzen wir uns täglich für die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge, den Erhalt unserer Infrastruktur sowie für ausreichende finanzielle Handlungsspielräume ein. Hier Einschnitte vorzunehmen, bedeutet unmittelbare Auswirkung auf das tägliche Leben unserer Bürgerinnen und Bürger.

Daher richtet sich eine klare Erwartung an Bund und Land, eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der Landkreise und Kommunen als kleinste und zugleich tragende Ebene unserer Demokratie, sicherzustellen. Meine Erwartungen bestehen auch darin, den Rahmen für wachsende Wirtschaftskraft und regionale Wertschöpfung zu gestalten und den Anspruch zu verfolgen, dass das Leben außerhalb von Ballungszentren keine Benachteiligung mit sich bringen darf. Hier müssen Weichen neu gestellt werden!

Hochwertige Einrichtungen und starkes Engagement machen Kur- und Erholungsorte zu tragenden Säulen der Gesundheit und der wirtschaftlichen Entwicklung, besonders in strukturschwachen Regionen.

Im Jahr 2024 verzeichneten 14 staatlich anerkannte Kurorte und 27 Erholungsorte rund 4,8 Millionen Übernachtungen – ca. ein Viertel aller Übernachtungen in Sachsen.

Um die Erfolgsgeschichte dauerhaft zu sichern, braucht es einen strukturellen Lastenausgleich, damit kleine Kommunen die Pflege und Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur gemäß dem Kurortegesetz finanzieren können. Dieses Anliegen beschäftigt den Sächsischen Heilbäderverband, den Landestourismusverband Sachsen und mich, bereits seit mehreren Jahren.

Kurz gesagt: Mut zur Veränderung ist gefragt!“

In seiner Neujahrsrede blickt Herr Bürgermeister Kunack auf ein bewegtes vergangenes Jahr zurück.

Eröffnung der CDF-Ausstellung „CDFriedrich inspiriert“

Am 31.1. eröffneten wir feierlich die Caspar David Friedrich-Ausstellung „CDFriedrich inspiriert“ im Haus des Gastes. Mit raumfüllenden Videoprojektionen lädt sie die Besucher dazu ein, dem Künstler und seinem Werk zu begegnen.

Wer Friedrichs Gemälde kennt, sieht die Landschaft des Elbsandsteingebirges mit anderen Augen. Auch das war ein Anliegen der Ausstellung: die Landschaft mit dem Blick eines Romantikers zu betrachten.

Franco Nero

Ende März zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Der bedeutendste und markanteste Schauspieler der italienischen Filmgeschichte – Franco Nero – weilte in unserer Stadt, hier im Hotel Elbresidenz. Franco Nero präsentierte mit Filmproduzent Pat Wind und Sopranistin Kriemhild Maria Siegel ihren gemeinsamen Film „Parsifal“. Der Bürgermeister hatte die Gelegenheit, sich mit Frau Marion Schneider, der Hausherrin des Hotels und den drei Filmschaffenden zu treffen. Bei dieser Gelegenheit haben sich die drei in das goldene Buch unserer Stadt eingetragen.

Elbbrücke Bad Schandau

Der am 1. und 2. April durchgeführte Belastungstest auf der Elbbrücke wurde durchgeführt, um schneller an eindeutige Messergebnisse zu kommen. Sowohl der Belastungstest als auch die akribischen Nachprüfungen durch die staatlichen bestellten Prüfer haben ergeben, dass die Elbbrücke hält. Nach der Pressekonferenz in der Staatskanzlei mit der Staatsministerin Frau Kraushaar, Herrn Berger und Herrn Prof. Marx konnte der Verkehr für Fahrzeuge bis 7,5 t am 10. April wieder freigegeben werden. Damit normalisierte sich allmählich der Alltag der Menschen in der Region. Die beginnende Tourismus-Saison und die Osterfeiertage konnten dadurch besser geplant und umgesetzt werden. An dieser Stelle bedankt sich Herr Kunack bei allen Beteiligten:

dem Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, dem LASuV, dem Landratsamt, der RVSOE, dem Tourismusverband Sächsische Schweiz und der Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden hatten sich wieder rasch auf die neue Situation eingestellt und auf bewundernswerte Weise gut gemeistert.

Am 12. November wurde die Tonnagebegrenzung auf der Elbbrücke von 7,5 t auf 30 t angehoben. Ab da konnten wieder Busse und LKW´s die Elbe queren.

Zwischenzeitlich hat sich ein weiteres Sorgenkind gemeldet!

Im Zuge einer umfassenden Sonderprüfung der Brücke über die Bahngleise an der B 172 wurden Materialuntersuchungen und Nachrechnungen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die Brücke entlastet werden muss. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurde der Verkehr auf der Brücke seit dem 21. Oktober auf eine Fahrspur eingeschränkt. Damit wurde der Tragfähigkeit der Brücke Sorge getragen, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Zur Errichtung der Behelfsbrücke waren die Horizontalbohrungen an dem bahnhofseitigen Hang notwendig, um die Beschaffenheit des oberflächennahen Felsens zu untersuchen. Ab dem 19. Januar werden die ersten Maßnahmen sichtbar, dann beginnen die Baumfällarbeiten.

Städtepartnerschaft mit Überlingen am Bodensee

Für ein hervorragendes und wohltuendes Musikerlebnis sorgte am 30. Mai ein Kurkonzert des Musikvereins Harmonie Lippertsreute im Park des Parkhotels. Die Musiker spielten rund zwei Stunden vor über 80 Besuchern, von klassischen Märschen bis zu modernen Hits.

160 Jahre FFw Bad Schandau

Mit einem eindrucksvollen Festwochenende vom 14. bis 15. Juni begingen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schandau gemeinsam mit vielen Gästen ihr 160jähriges Gründungsjubiläum.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit einem großen Festumzug durch unsere Stadt, an dem zahlreiche Kameradinnen und Kameraden der umliegenden Feuerwehren sowie der Feuerwehren unserer Partnerstädte teilnahmen.

Die Besucher des Festes konnten sich anschließend auf dem Festgelände auf den Elbwiesen mit Getränken, köstlichen Grillspezialitäten und Kuchen, an einem von der Jugendfeuerwehr organisierten Kuchenbasar, stärken. Ebenso konnten sie sich die moderne Einsatztechnik bei einer Blaulichtmeile ansehen und über die Arbeit der Feuerwehr, Polizei und Bergwacht informieren. Sehr erfreulich war, dass Delegationen der Feuerwehren unserer Partnerstädte Gößweinstein und Überlingen sowie der Partnerfeuerwehr aus Krasna Lipa eigens für das Jubiläum angereist waren. Am Sonntagmorgen wurde das Festwochenende mit dem Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fortgesetzt.

Jugendfeuerwehr Bad Schandau-Porschdorf

„Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen“ ist ein bekanntes Zitat von Konfuzius.

Es symbolisiert die tiefe, positive Wirkung des Baumsetzens, schafft Leben, spendet Schatten und dient der Nachwelt. Unter diesem Motto fand 2025 eine Baumpflanz-Challenge statt, die selbstverständlich auch unsere Jugendfeuerwehr inspiriert hat (der Filmbeitrag wird gespielt).

1. Prossener Rudersprint-Regatta

Am 12. Juli fand im Prossener Hafen die 1. Prossener Rudersprint-Regatta um den Volksbank-Cup statt. Organisiert mit viel Herzblut durch den Pirnaer Ruderverein 1872 e.V., dem Heimatverein und vielen fleißigen Bürgern aus Prossen. Über 200 Teilnehmer aus 9 Bundesländern traten auf einer 350 m langen Sprintstrecke mit zwei Bahnen an. Eine spannende Veranstaltung mit sportlichem Wettbewerb und maritimem Flair.

Schon einmal vormerken: die 2. Prossener Rudersprint-Regatta findet am 11. Juli statt.

CDF – Deutschlands schönster Wanderweg 2025

„Deutschlands schönster Wanderweg 2025“:

Diesen Titel darf seit dem 13. August der Caspar-David-Friedrich-Weg in der Sächsischen Schweiz tragen. Aus einem Publikumswettbewerb des Wandermagazins ging der Weg zwischen Krippen und Schöna als Gewinner in der Kategorie Tagestouren hervor. Damit ging nach 18 Jahren Pause der Titel erneut nach Sachsen. Zuletzt hatte im Jahr 2007 der Malerweg im Elbsandsteingebirge in der Kategorie Mehrtagestouren gewonnen.

Die rund 15 km lange Route wurde anlässlich des 250. Geburtstages des Malers umfassend neu gestaltet: mit neuen Schautafeln, Wegeführung und Aussichtspunkten.

Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer starken Gemeinschaftsleistung. Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sachsenforst, der Tourismusverband Sächsische Schweiz, die Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna, die Stadt Bad Schandau und viele weitere Partner haben Hand in Hand daran gearbeitet. Herzlichen Dank!

Anschaffungen im Bauhof

Ende September und im Dezember gab es im Bauhof zwei Neuanschaffungen, um die tägliche Arbeit auch weiterhin professionell umsetzen zu können.

Um die zahlreichen Böschungswiesen zu bearbeiten, war schon länger angedacht, eine geeignete Maschine zu kaufen. Auf den Böschungsmäher vom Typ „Spider“ ist dann die Auswahl gefallen. Anschaffungskosten ca. 37 T Euro.

Ein größeres Weihnachtsgeschenk gab es schon vorab im Bauhof.

Ein weiterer neuer Multicar vom Typ M31 C von Hako, wurde kurz vor Weihnachten geliefert. Die Ersatzbeschaffung war notwendig geworden, da das Altfahrzeug seine Dienstjahre mehr als genug erbracht hatte. Seit 2021 ist es das dritte Fahrzeug seiner Klasse. Die Anschaffungskosten lagen bei ca. 138 T Euro.

Herr Bürgermeister Kunack nimmt seinen Neujahrsempfang immer wieder zum Anlass, Danke zu sagen, besondere Leistungen zu würdigen und seine Anerkennung auszusprechen.

Er richtete seine Worte insbesondere an alle Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, Selbständige, Gastronomen und Hoteleigentümer sowie Vertreterinnen und Vertreter unserer gewerblichen Unternehmen.

„Als Bürgermeister unserer Stadt möchte ich heute einmal ausdrücklich „Danke“ sagen – und zwar von Herzen. Danke, dass Sie in unserer Stadt tätig sind, dass Sie jeden Tag Ihre Ideen, Ihre Kreativität und Ihre Tatkraft einbringen. Sie sind es, die unsere Straßen und Plätze lebendig machen, unsere Stadt zu einem Ort mit Charakter und Vielfalt gestalten und dafür sorgen, dass hier Leben, Begegnung und Gemeinschaft spürbar sind.

Durch Ihre Arbeit schaffen Sie nicht nur Produkte, Dienstleistungen und Erlebnisse, die unsere Stadt bereichern, sondern Sie sichern auch wichtige Arbeitsplätze und tragen entscheidend zur wirtschaftlichen Stabilität unserer Gemeinde bei.

Die Steuereinnahmen, die Sie erwirtschaften, kommen allen Bürgerinnen und Bürgern zugute und ermöglichen es, die Infrastruktur unserer Stadt zu verbessern, Angebote für Jung und Alt zu schaffen und die Lebensqualität hier kontinuierlich zu steigern. Ihr Einsatz macht den Unterschied – und dafür gebührt Ihnen unsere Anerkennung und unser Respekt.“

Anschließend nimmt Herr Kunack eine Ehrung für einen Mitbürger unserer Stadt vor, der große Anerkennung und Respekt für seine herausragenden sportlichen Leistungen verdient hat. Die Rede ist von Herrn Helmut Conrad aus dem Stadtteil Ostrau.

„Es begann vor fast sieben Jahrzehnten in Quedlinburg, als der

18-jährige Helmut Conrad seinen ersten Orientierungslauf bestritt. Nach der Tischlerlehre studierte er Holztechnologie in Dresden und trat dort bald der Orientierungslauf-Sektion der Uni bei. Schnell entwickelte er sich zum Spitzenläufer der DDR: 1964 gewann er mit der Staffel beim „Interpol“ in Hohnstein, Gold.

Er startete bei allen Europa- und Weltmeisterschaften, an denen Sportler aus der DDR teilnehmen durften, 1972 war damit Schluss! In den 60er/70er Jahren wurde er siebenmal DDR-Meister oder Vizemeister im Einzel und 10-mal Staffelmeister mit der TU-Staffel.

Nach der Wiedervereinigung 1990 begann eine beispiellose internationale Karriere, unter anderem bei der „World Masters Orienteering Championships“. Seinen ersten Weltmeistertitel holte er im Sprint und Lang-OL, 2010 in der Schweiz, danach entwickelte er sich zum Seriensieger und zum „Skandinavier-Schreck“ u. a. 2011 in Ungarn, 2012 in Bad Harzburg, 2016 in Estland, 2018 in Dänemark und 2019 in Lettland. Im Jahr 2025, mit 85 Jahren, gewann er in Girona in Spanien zweimal Gold und einmal Silber.

Um den Orientierungslauf auch aktiv in der Region zu fördern, erstellte er selbst seit 1960 eine große Anzahl spezieller Orientierungskarten.

Vor allem in der Umgebung von Bad Schandau und der Sächsischen Schweiz. Seine erste farbige Karte entstand 1968:

die „Schrammsteine“. Heute für den Orientierungslauf nicht mehr umsetzbar.

Herr Conrad führte mit seinen eigenen Karten einige internationale Wettkämpfe durch, aber meist in unserer Umgebung.

Derzeit arbeitet er daran, vom Areal der Mountainbike-Strecke „Borderless Trail“ zwischen Dolní Pustevna, Sebnitz und Neustadt eine Karte zu erstellen und dort ein festes Postennetz zu installieren.

In den vergangenen Jahren baute Herr Conrad mehrere Kindertrainingsgruppen in Pirna-Copitz, Dürrröhrsdorf und Königstein auf. Einige seiner Schützlinge erzielten in Deutschland schon sehr gute Ergebnisse.

Helmut Conrad, der im August 2025 seinen 85. Geburtstag feierte, kann als der beste deutsche Orientierungsläufer aller Zeiten bezeichnet werden, dessen nationale und internationale Erfolge kaum zählbar sind.“

Der Bürgermeister gratuliert Herrn Helmut Conrad auf das Herzlichste zu dieser sportlichen Leistung.

Im vergangenen Jahr konnten auch wieder einige Baumaßnahmen abgeschlossen werden, auf die der Bürgermeister im weiteren Verlauf seiner Neujahrsrede zurückblickt.

Dorfstraße Ostrau

So konnte der grundhafte Straßenausbau der „Dorfstraße“ und der Ausbau des „Alten Schulweges“ im STT Ostrau fertiggestellt werden. Neben dem Ersatzneubau von Regenwasser und Trinkwasser, konnten auch gleich die Mittelspannungs- und Niederspannungsleitungen sowie Breitbandkabel mit verlegt werden. Der Ausbau erfolgte in 3 Abschnitten von April 2024 bis August 2025. Die Gesamtkosten für die Bauleistungen belaufen sich auf

ca. 930 T Euro. Gefördert wurde die Maßnahme durch Mittel aus dem Kommunalen Straßenbudget.

Wolfsgraben Postelwitz

Die Wiederherstellung des Gewässerprofils im und am Wolfsgraben im STT Postelwitz konnte endlich abgeschlossen werden. Einer unserer letzten Flutgräben wurde beim Starkregenereignis im Juli 21 stark zerstört. Die beschädigten Böschungen, Stützwände und Sohlbefestigungen, wurden im Zeitraum von Mai 2024 bis Juni 2025 in 5 Baufeldern wiedererrichtet.

Durch das extrem abfallende Gelände waren die Arbeiten eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 817 T Euro und werden vollumfänglich aus Mitteln zur Hochwasserschadensbeseitigung gefördert.

Liethenbach in Krippen

Seit April 2025 lief die Instandsetzung des Gewässerprofil im und am Liethenbach zwischen Kreuzung S169 und Kleinhennersdorfer Straße im STT Krippen.

Die angrenzenden Stützmauern, bis zu 4,0 m hoch, wiesen eine starke verbaute Stützmauerführung auf, was die Erreichbarkeit der Sohle stark erschwerte. Ziel war es, die an drei Abstürzen umfangreich ausgespülte Gewässersohle anzuheben und mit Steinsatz in Beton zu stabilisieren, die ausgekolkte Gründung der angrenzenden Stützwände zu unterfangen und einen Teil-Einsturz abzuwenden. Die Gesamtkosten der Bauleistungen betragen ca. 236 T Euro und werden vollumfänglich aus Mitteln zur Hochwasserschadens-beseitigung gefördert.

Kreisstraße nach Ostrau K8740

Seit Ende Oktober 2025 ist auch die Kreisstraße nach Ostrau nach Beseitigung der Schäden infolge des Starkregens 2021 wieder befahrbar.

Die Baumaßnahme vom Landkreis umfasste die Teil-Erneuerung der Fahrbahn inklusive der Herstellung eines Stützbauwerkes auf einer Länge von rund 70 Metern sowie die Errichtung von vier Durchlässen aus Betonfertigteilen.

An dieser Stelle bedankt sich Herr Kunack bei den Mitarbeitern vom Landratsamt recht herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Bewältigung ihrer und unserer Baumaßnahme.

Abschließend richtet Herr Bürgermeister Kunack nochmals das Wort an alle Anwesenden.

„Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gäste

vieles habe ich heute benannt, doch sicher nicht alles. Das neue Jahr wird wieder viele Möglichkeiten bereithalten. Ob alles gelingt? Darauf gibt es keine Garantie, aber die Chancen steigen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Herausforderungen zu bewältigen. Und mit dem Wissen, dass hier im Saal und draußen an vielen Orten in unserer Region, viele Partner für uns da sind, gehe ich optimistisch ins neue Jahr!

Ich hoffe, Sie finden ebenso passende Partner für Ihre Vorhaben und wünsche Ihnen gutes Gelingen sowie viel Erfolg! Bleiben Sie gesund und positiv!

Vielen Dank.

Ihr Thomas Kunack“

Den Abschluss unseres Neujahrsempfangs rundete unser Landrat, Herr Michael Geisler, mit seinem Grußwort an alle Gäste ab.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Jazz Band der Musikschule Sächsische Schweiz und Herrn Uwe Hentzschel am Klavier.