Titel Logo
Amtblatt der Verbandsgemeinde Vorharz mit den Mitgliedsgemeinden
Ausgabe 11/2024
Aus dem Rathaus
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Positive Signale für Radweg-Vorhaben

Für den Radweg Harsleben-Wegeleben gab es für René Kerl, Thomas Ulrich, Sascha Meinert von Stefan Herold (von links) von der Landesstraßenbaubehörde positive Nachrichten. Noch endet der Radweg von Harsleben in Richtung Wegeleben am letzten Gehöft. Fotos: Dieter Kunze

Harsleben/Wegeleben/dku. Auf dieses Signal haben viele Bürger von Harsleben und Wegeleben gewartet. Für den schon lange anvisierten Radweg zwischen beiden Orten gibt es konkrete Signale aus der Landesstraßenbaubehörde (LSBB). Präsident Stefan Herold überbrachte die gute Nachricht im Beisein des Harzer Landtagsabgeordneten Thomas Ulrich (CDU) im Rathaus von Wegeleben.

„Fast jede Woche werde ich in Wegeleben angesprochen, was mit dem Radweg wird“, sagte Bürgermeister René Kerl (beide CDU). Mit dem Landkreis sei man sich schon lange einige, dass diese Ortsverbindung einvernehmlich priorisiert wird, so Stefan Herold. Möglichst Anfang 2026 soll die Planungs- und Genehmigungsphase beginnen. Dazu müsse es eine enge Abstimmung zwischen dem beauftragten Regionalbereich West der Straßenbaubehörde und den Gemeinden geben.

„Vor etwa zehn Jahren hat der gesellschaftliche Wandel in der Mobilität begonnen, vor allem mit den Elektro-Fahrrädern“, sagte Herold. Seit 2017 gibt es im Land auch die Möglichkeit, statt straßenbegleitender Radwege Wirtschaftswege auszubauen, wie im Huy schon realisiert. Für den engen Brückendurchlass im Zuge der vielgefahrenen Bahnstrecke bei Wegeleben müsse es eine Interimslösung geben, denn bei der Bahn dauern Veränderungen an den Trassen sehr lange. Entscheidend sei die baldige Linienfindung, dabei gehe es um die passende Straßenseite. Auch der Grunderwerb sollte dann zügig vorangebracht sowie die Umwelt- und Naturschutzbelange in die Planung einbezogen werden.

„Wir haben unsere Hausaufgaben schon gemacht“, berichtete Bürgermeister Kerl. Seit Jahren gebe es den Plan eines Bode-Radweges, um die Orte der Verbandsgemeinde enger zusammen zu bringen. Von Harsleben aus gibt es bereits bis zum letzten Gehöft einen Radweg. Oft werde der Wirtschaftsweg zwischen Wegeleben und Halberstadt auch von Autos benutzt und Radfahrer gefährdet. Deshalb sei jetzt eine Sperre für Autos errichtet worden.

„Welche Kosten kommen auf die Kommune zu“, wollte der Leiter der Abteilung Finanzen der Verbandsgemeinde Sascha Meinert wissen. Außerhalb der Ortsgrenzen sei dies Landessache, hieß es. Wegeleben sollte als Grundzentrum auch zu den anderen Orten sichere Radfahrverbindungen bekommen. „Auch die Verbindung zur Gemeinde Huy steht auf dem Plan“, erinnerte Meinert. Schwieriger werde es aber wegen der aktuellen Haushaltslage Fördermittel zu beantragen.

„Wir sind jetzt einen großen Schritt voran gekommen“, betonte Thomas Ulrich und lobte die Vorarbeiten in Wegeleben und in der Verbandsgemeinde. Wichtig sei, dass sich alle Partner einige sind, was jetzt Priorität hat.