Ralph-Rainer Wenske
Die Sanierung des Kirchturms in Groß Quenstedt gehört zu den Erfolgen der evangelischen Gemeinde im vorigen Jahr.
Wegeleben/Emersleben/dku. Zum Jahresrückblick des Kirchspiels Wegeleben gehört der Weggang des bisherigen Pfarrerin Susanne Behr. „Traurig ist, dass es mit der Wiederbesetzung der Pfarrstelle in der neuen Struktur des Kirchenkreises bisher keine Bewerber gab“, sagte Ralph-Rainer Wenske, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates. Zu den erfreulichen Dingen gehöre, dass es gleich nach dem Ausscheiden der Pfarrerin eine Vakanzvertretung in Person von Pfarrer Reinhard Witte gab.
Mit Hilfe von vielen konnten für die Gemeinden des Pfarrbereiches die regelmäßigen Andachten, Gottesdiensten und musikalischen Veranstaltungen abgesicherten werden. Im Jahr 2025 gab es mehrere besondere Höhepunkte, so das 125. Orgeljubiläen in Emersleben, die Orgelweihe in Harsleben, die Wahlen für den Gemeindekirchenrat und diverse Konzerte sowie Orgelliedandachten von Erik Deuerling.
„Auch das Abnehmen und Wiederaufsetzen der Turmknäufe in Groß Quenstedt und Wegeleben gehört zu den Erfolgen im vorigen Jahr“, so Wenske.
„In den Gemeinden absolvierten viele ehrenamtliche Helfer diverse Arbeitseinsätze, z. B. für die Vorbereitung von Festen oder um auf den Friedhöfen für Ordnung zu sorgen“, berichtete Wenske. Im September wurde in allen Gemeinden Erntedank gefeiert. Die ehrenamtlich in Groß Quenstedt ins Leben gerufene Christenlehregruppe konnte im neuen Schuljahr erfolgreich weitergeführt werden. Mit Hilfe von einigen Muttis wurde in Emersleben wieder ein Krippenspiel aufgeführt.
„Zahlreiche Aktivitäten waren zum Erhalt unserer Gebäude notwendig“, heißt es im Bericht. Dazu gehören die Großbaustellen mit den Kirchtürmen in Wegeleben und Groß Quenstedt, wo Dächer und Fassaden erneuert wurden. In Wegeleben mussten viele Kubikmeter Mauerwerk ausgetauscht und vollkommen neu verfugt werden. In Groß Quenstedt sollen weitere Arbeiten im Inneren der Kirche begonnen werden, dazu sind aber auch weitere finanzielle Mittel nötig. Die Kirche in Wegeleben hat auf Grund der Schadenslage eine Aufstockung der Fördermittel erhalten, sodass gleich mit dem zweiten Bauabschnitt weitergemacht werden konnte. „Endlich wird auch das Umfeld der Oberpfarre mit der Zuwegung und Entwässerung verbessert“, freut sich der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. Das Gremium musste sich das ganze Jahr auch mit den Finanzen, den ständigen Veränderungen in den Pachtverträgen und den Friedhofsangelegenheiten beschäftigen.