Harslebens Gruppenleiterin Monika Kuske (links) bedankt sich bei Referentin Anette Kinski für den kurzweiligen Nachmittag. Foto: Dieter Kunze
Harsleben/dku. Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) hat es sich zur Aufgabe gemacht, vereins- und gruppenbezogene und engagierte Bildungs- und Projektarbeit im ländlichen Raum zu leisten. Das Regionalbüro Harz hat seinen Sitz in Halberstadt und von hier aus betreuen drei pädagogische Fachkräfte die Projekte. Auch die Seniorengruppe der Volkssolidarität Harsleben greift bei bestimmten Veranstaltungen auf die vielfältigen Angebote zurück.
Kürzlich stand das Thema „Sprichwörter und Redewendungen“ auf dem Plan des Treffens im Rathaus Harsleben. Referentin Anette Kinski gab zunächst das bekannte Motto aus: „Abwarten und Kuchen essen“. Danach hatte sie für die verschiedensten Themenbereiche Sprüche aus der Vergangenheit parat.
„Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet“, erläuterte sie mit Worten von Miguel de Cervantes. Mit entsprechenden Skizzen versehen, sollten die Besucher erraten, welchen Ursprung verschiedene skizzierte Sprichwörter habe. Dabei wurde deutlich, dass diese nicht nur auf die deutsche Historie, sondern ihren Ursprung auch in jüdischen Wörtern und Sagen aus Griechenland haben.
Bei dem Vortrag nutzte die Referentin auch eine Quizform, bei der die Harslebener viel Spaß beim Mitmachen hatten. Für den anregenden Vortrag bedankte sich Gruppenleiterin Monika Kuske bei Anette Kinski. Andere Seniorengruppen könnten gern bei der LEB-Regionalstelle nachfragen, ob es dort ein passendes Thema für Veranstaltungen oder bestimmte Bildungsangebote gibt.
Durch Quedlinburg sind schon zahlreiche Harsleber gebummelt. Doch eine Tour mit der Bimmelbahn durch die Welterbestadt ist doch etwas Besonderes. So erlebten die Mitglieder der Seniorengruppe der Volkssolidarität Harsleben die Stadt einmal von einer ganz anderen Seite. „Da gab es doch noch so einiges Neues“ freute sich unter anderem Bärbel Reß.
Nach einer kleinen Harzrundfahrt ging es noch zum Stemberghaus mit der Harzer Köhlerhütte. Nach einer „Flüssigen Holzkohle“ schmeckte das Mittagessen mit Gulasch aus dem Riesenkessel allen Teilnehmern. Im Museum und auf dem Freigelände gab es bei der Führung Gelegenheit, die traditionsreiche Verkohlung des Holzes vor Ort kennen zu lernen. Die Einblicke in die Entwicklungsgeschichte und das einstige Arbeiten der Köhler unter schwierigen Bedingungen beeindruckte die Besucher. Zum Schluss durften Kaffee und der frische Hüttenkuchen nicht fehlen. Nach der erlebnisreichen Tour freuen sich die Harsleber auf die nächste gemeinsame Fahrt, die im Mai für fünf Tage nach München führt.