Einige Mitglieder des Heimatvereins „Drei Sterne“ Harsleben hatten für das Treffen im Rathaus fleißig Kuchen gebacken. Foto: Dieter Kunze
Harsleben/dku. Der Heimatverein „Drei Sterne“ Harsleben ist noch auf der Suche nach einer Möglichkeit, wichtige Dinge der örtliche Geschichte zu sammeln, zu bewahren und auszustellen. Inzwischen gibt es zumindest einen Raum im Rathaus, für deren Ausstattung es schon nützliche Hilfe gab. Einmal im Monat treffen sich alle Interessierten im Rathaus und laden dazu auch die Bürger ein, bei Kaffee und Kuchen über Vergangenes und weitere Vorhaben zu diskutieren.
Auch diesmal hatten die Frauen fleißig Kuchen gebacken, um die Vereinskasse mittels Spenden etwas aufzubessern. Wegen der großen Hitze waren es etwas weniger Gäste als sonst, doch Bärbel Reß holte noch ihre Unterlagen heraus und berichtete von einem großen Spaziergang in der Umgebung ihres Heimatortes. Für die Harsleber war die Molkenmühle früher das nächste Wanderziel. Auch auf die Geschichte des Felsenkellers, der Sternwarte und des Hauses „Spiegelberge“ wurde eingegangen. „Wir sind jetzt gespannt, wie es mit dem historischen Kleinod Spiegelsbergenschlösschen weitergeht“, sagte Bärbel Ress.
Beim Thema „Grüner Jäger“, der „Wartburg“, dem Lindenberg, „Kamerun“ und dem Forsthaus gab es große Erinnerungslücken. Lediglich das Landhaus ist vielen noch im Gedächtnis, obwohl dort ebenso nur noch wenige Mauerreste zu sehen sind.. Dank der Wanderung durch die „geliebten Berge“, die Klus-, Spiegels- und Thekenberge, wurde deutlich, wie sich damals elf solcher Ausflugslokale etablieren konnten. Der Heimatverein Harsleben lädt weiterhin zum Mitmachen ein und für die Kaffeerunde im Rathaus soll es eine Fortsetzung geben.