Begeisterung in der katholischen Kirche in Schwanebeck bei dem Besuch des Ensembles „Slawisch“ aus Minsk.
Schwanebeck/dku. Nach Auftritten in Dresden und Leipzig rollte der Künstlerbus kürzlich in Schwanebeck vor die katholische Kirche. Hier ist das Ensemble „Slawisch“ seit über zehn Jahren ein fester Punkt im Veranstaltungsplan. Richtig kühl war die Kirche nicht, zumal es bei den Auftritten heiß wurde, auch vom vielen Klatschen. Die weißrussische Kulturgruppe sorgte mit einem über 50-köpfigen Team für ein buntes und vor allen Dingen professionelles Folklore-Programm.
Es wurde viel gesungen und getanzt. Der besondere Raumklang in der Kirche passte perfekt zu den musikalischen Darbietungen. In flotter Weise wechseln sich die Gruppen der kleinen und größeren Künstler ab. Und immer wieder überraschten die Ensemblemitglieder mit neuen, meist prachtvollen traditionellen, aber auch modernen Kostümen. Über weite Strecken klatschten die Besucher zu den rhythmischen Titeln fleißig mit.
Seit über zehn Jahren kommen die jungen Künstler in den Ferien in den Raum Magdeburg, organisiert von Reinhild Besecke von der Interessengemeinschaft Geschichte und Tradition Irxleben. „Die Freundschaft sollte trotz aller politischen Spannungen erhalten bleiben“, fordert sie. „Unsere Leute warten das ganze Jahr auf diese Tour“, berichtete Ensemble-Leiterin Katja. Sie hatte für Monika Arnold von der katholischen Gemeinde Schwanebeck als Dankeschön Brot und Salz aus Minsk dabei. „Das war doch wieder ein toller Abend“, war vielfach am Ausgang zu hören. Und die Organisatoren hoffen, dass es auch im kommenden Jahr bei den herzlichen Begegnungen bleibt.